Q2 - E11. „Rückschläge“ - Im Glauben Wachsen

Shownotes

Wenn Sie mehr von unseren Produktionen sehen und hören wollen, schauen Sie doch bei unseren Kanälen vorbei:

The White Box (Kurzvideos zu verschiedensten Themen)

Seminar Schloss Bogenhofen (Predigten, Bibelgespräch und mehr)

bogenhofen.at

Unterstützen Sie uns bei unserer Arbeit spenden.bogenhofen.at

Transkript anzeigen

00:00:05: Hallo und herzlich willkommen zu unseren Bibelgespräch im Glauben Wachsen.

00:00:10: In diesem Quartal beschäftigen wir uns mit der Frage, wie unsere Beziehung zu Gott wachsen und stärker werden kann?

00:00:16: Die Lektionen laden uns ein durch Gebet, Bibelstudium und Vertrauen neu in der Gemeinschaft mit Jesus Christus zu leben – auch in Herausforderungen ihm glaubenstandhaft zu bleiben!

00:00:27: Viel Freude beim Zuhören.

00:00:29: und Gottes Segen

00:00:41: Liebe Zuschauer und Zuhörer, ich freue mich sehr, dass ihr wieder dabei seid.

00:00:46: Heute mit einem Thema über geistliches Wachstum bei dem man nicht gleich an Wachstorm denkt.

00:00:52: es geht um Rückschläge!

00:00:54: Und wir wollen darüber nachdenken wie Rücks Schläge womöglich sogar das meiste geistliche Wachstrom bewirkt.

00:01:01: bin ich gespannt.

00:01:03: Wir sprechen hier mit der Carmen.

00:01:05: Carmen schön, dass du dabei bist Jürgen.

00:01:08: freu mich Hannes, immer eine Ehre mit ihr zusammen in die Gesprächsrunde aufzunehmen.

00:01:14: Ich bin der Mathe stimmt und wir wollen mit einem Gebet starten!

00:01:20: Unser Vater im Himmel.

00:01:23: ja Rückschläge das trifft uns wohl alle hier Und ich bin mir sicher dass es auch dich trifft wenn deine Jünger oder jüngeren Nachfolger das erleben.

00:01:37: überhaupt wenn alle Menschen Leid erleben, das ist nicht das was du willst.

00:01:43: Und so bitten wir dich dass du durch deinen Geist uns anleitest hier tiefer einzusteigen und zu sehen wie Leid oder Rückschläge tatsächlich auch mit geistlichem Wachstum zu tun haben.

00:01:57: Danke, dass Du es tun willst.

00:02:00: Amen!

00:02:00: Amen, amen!

00:02:03: Gleich am Anfang eine Frage für uns Wenn Rückschläge kommen Wie reagierst du ganz natürlich?

00:02:12: Was ist so die erste Reaktion beim Rückschlag?

00:02:15: und dann könnt ihr natürlich auch überlegen, was sind denn so Rückschläge?

00:02:18: damit wir verstehen.

00:02:20: Frust, hätte ich jetzt mir gesagt.

00:02:23: Ja wenn ich zurück gehe einen Schritt, dann ist das frustrierend.

00:02:29: Also denkst an die Berge oder?

00:02:31: Nein aber auf dort ist es frustrierender, wenn ich umkehren muss!

00:02:34: Aber wenn man sich für etwas engagiert und vorankommen möchte und dann zurückfällt dann ... ja, Ziel nicht erreicht.

00:02:44: Ja?

00:02:46: Also wie mir vor über zwanzig Jahren die Achilleszene abgerissen ist und man im Spital und bei den Ärzten ist jeder Arzt, das waren immer unterschiedliche, jeden Arzt habe ich gefragt warum ist mir das passiert?

00:03:01: Und schlussendlich habe ich auch Gott gefragt, warum ist mir das passiert?

00:03:04: Welchen Sinn hat es?

00:03:05: Es behindert mich ja nur.

00:03:07: Was soll ich lernen oder kann ich was dabei lernen?

00:03:10: Welches Sinn hat diese Warum-Frage?

00:03:14: die hat mich beschäftigt.

00:03:16: Ich würde jetzt nicht sagen gequält aber sie hat mich beschäftigt.

00:03:20: Danke Ernest!

00:03:22: Ja ich bin vor der Persönlichkeit eher so dass wenn Rückschläge sind ist passiert abgehakt weiter.

00:03:30: Das mag nicht jeder so und haben manche Probleme damit.

00:03:34: Aber ich schaue, dass es so schnell wie möglich hinter mir lassen und dann gleich wieder weiter.

00:03:39: Weil das ist vergangen hat kann ich nicht ändern und weiter.

00:03:42: Auch nicht zu lange in dieser Situation bleiben wenn's geht?

00:03:45: Ja.

00:03:47: Flucht nach vorne!

00:03:51: Schauen wir uns ein paar Szenen An, die unsere Studienanleitung als Rückschläge bezeichnet.

00:03:57: Wir beginnen mal in Markus Evangelium Kapitel vier da die letzten Ferse Die Stillung des Sturms.

00:04:05: Ich würde sagen wir lesen das Mal einfach so am Stück.

00:04:12: Wer mag mal Jesus lesen von euch?

00:04:14: Ja, geteilte Rollen

00:04:18: Hannes du bist Jesus.

00:04:20: okay.

00:04:21: Und wer sind die Jünger?

00:04:23: Das wäre in dem Fall wahrscheinlich Jürgen und Jünga.

00:04:27: Und Kamen,

00:04:28: bist

00:04:29: der Erzähler her.

00:04:31: Hast du am meisten zu lesen.

00:04:32: Wunderbar!

00:04:35: Und am Abend des selben Tages sprach er zu ihnen...

00:04:40: Alles.

00:04:42: Das ist jetzt so schnell gekommen.

00:04:44: Lasst uns zum jenseitigen Ufer übersetzen.

00:04:49: Und sie ließen das Volk gehen und nahmen ihn mit, wie er im Boot war.

00:04:53: Das waren noch andere Boote bei ihm und er hob sich ein großes Wind treiben.

00:04:59: Die Wellen schlugen in das Boot so dass das Boot schon voll wurde.

00:05:04: Das war hinter dem Boot und er war hinten im Boot und schlief auf einem Kissen.

00:05:09: Sie weckten ihn auf und sprachen zu ihm.

00:05:12: Lehrer, kümmert es dich nicht?

00:05:15: Dass wir umkommen!

00:05:16: Und er stand auf und bedrohte den Wind und sprach zu dem Meer.

00:05:20: Schweig, verstumme!

00:05:22: Und der Wind legte sich.

00:05:24: Es stand eine große Stille... ...und er sprach Zu ihnen.

00:05:28: Warum seid ihr furchtsam?

00:05:31: Habt ihr noch keinen Glauben?

00:05:34: Sie aber fürderten sich sehr und sprachen untereinander.

00:05:38: Wer ist denn dieser, das auch?

00:05:39: der Wind und die See ihm gehochen?

00:05:42: Danke schön.

00:05:44: Ich stelle euch so eine Frage, wie ich es sehr oft gerne bei der Andacht zum Saubertbeginn oder zur Saubertschlussstelle.

00:05:50: Was an dieser Geschichte fällt euch auf?

00:05:54: Und wir machen das im Zusammenhang mit Rückschläge.

00:05:58: Leid!

00:05:59: Ja was mir bei der Geschichte immer am meisten auffällt und fasziniert... Das muss ja ein heftiger Sturm gewesen sein.

00:06:07: Da kommt Wasser ins Boot und Jesus schläft tief und fest.

00:06:10: Merkt nichts.

00:06:11: Ich

00:06:11: habe keine Ahnung, wie das funktioniert hat.

00:06:13: also Bezogen auf Rückschläge, bleibt ruhig und entspannt.

00:06:18: Tiefen entspannt?

00:06:20: Egal welche Rückschläge!

00:06:22: Genau also.

00:06:22: das fasst du nämlich am meisten an dieser Geschichte.

00:06:25: Der schläft tief und fest.

00:06:26: Tiefe entspannt.

00:06:29: Also dass Jesus hier schlägt ist das eine was mich auch überrascht.

00:06:33: aber das andere sind auch die Jünger.

00:06:35: Ein paar von ihnen sind immerhin Fischer Die kennen den See.

00:06:40: Die wissen wie es dazu geht.

00:06:41: Die haben sich auch schon einen Sturm erlebt.

00:06:44: Und was machen sie?

00:06:46: Sie verlassen sich auf ihre eigenen Kräfte und versuchen, vielleicht haben sie ein Gefäß gehabt oder auch nicht.

00:06:51: Oder mit den bloßen Händen das Wasser, das hineinquillt irgendwie rauszubringern – also aber ein sinnloses Unterfangen ist weil einfach zu viel Wasser kommt durch den Sturm, durch die Wellen!

00:07:04: Aber sie versuchen es mit ihren eigenen Möglichkeiten in ihrer eigenen Kraft Und sie versagen dabei.

00:07:11: Das ist das, was mich da irgendwie fasziniert an dieser Geschichte.

00:07:15: Ich finde den Wechsel von Theorie und Praxis so spannend.

00:07:19: davor hat er gepredigt über Senfkoren.

00:07:23: Und ich glaube alle werden das abgenickt haben und sagen ja wohl genau so ist es!

00:07:28: Das ist klar, das schaffen wir so.

00:07:30: Und dann ganz kurz drauf wenn's dann so praktisch wird... Dann ist die Theorie ganz weit weg Und auf einmal merkt man, es geht vielleicht doch nicht so einfach wie man sich's nur gedacht hat.

00:07:45: Danke für eure Beobachtungen!

00:07:46: Also da ist viel dabei, wie wir grundsätzlich reagieren gerade so in ... wenn jetzt die Situation angespannt sind.

00:07:54: Vergessen was wir gelernt haben.

00:07:56: Selber versuchen

00:07:57: und reisen uns zusammen machen was?

00:08:00: ja.

00:08:01: Wie interpretiert ihr diese Frage?

00:08:03: Meister fragst du nichts danach dass wir umkommen bei mir an der Lutter?

00:08:11: Was für ein Bild von Jesus haben diese Jünger hier?

00:08:15: Es ist irgendwie so ambivalent.

00:08:17: Sie sprechen ihn eher furchtsvoll als Meister oder Lehrer an, aber andererseits trauen sie ihm nicht zu, dass er hilft, andererseits machen sie ihm fast den Vorwurf du kümmerst dich nicht um unser Wohlergehen und das ist irgendwie ein Widerspruch.

00:08:33: Sie kennen doch Jesus schon seit einiger Zeit ja und sie wissen wie er.

00:08:38: Und dann stellen Sie so eine Frage.

00:08:40: Das ist

00:08:41: irgendwo ein bisschen enttäuschend, aber das ist natürlich eine Lebenssituation die real ist und so kann es uns ja auch gehen.

00:08:50: Bisschen

00:08:50: täuscht über den Jünger oder sind die Jüngern enttäuscht bei Jesus?

00:08:53: Naja beides ne!

00:08:58: Du kümmerst dich nicht wir kämpfen da du hilfst nicht mit.

00:09:03: Wir sind völlig allein gelassen so nach dem Motto

00:09:06: Da sind wir wie einfach.

00:09:08: Also Erwartungen, die nicht erfüllt werden.

00:09:10: Man geht von einem gewissen Standard aus und sagt das wäre jetzt normal.

00:09:13: Und Jesus spielt da nicht mit in dieser Rolle?

00:09:17: Wir hatten vor kurzem einen Betriebsarzt bei uns – ich glaube letzte Woche war es so!

00:09:24: Da kamen wir ins Gespräch und ich weiß gar nicht mehr wie wir auf Leid gekommen sind aber er stellte die typische Leidfrage Wenn es dieses Leid in der Welt gibt, er hat dann auf Kriege hingewiesen und das gerade aktuell so gibt.

00:09:38: Wo ist Gott?

00:09:42: Hier war ja Gott Jesus – Sie haben ihn vielleicht noch nicht als Gott betrachtet – mitten unter Ihnen!

00:09:48: Kümmert es dich

00:09:49: nicht?!

00:09:50: Wir stellen ja diese Frage auch, warum stellen wir diese Frage?

00:09:55: Glauben wir wirklich, dass Gott sich nicht kümmert wenn wir im Leid sind.

00:09:59: oder was ist das?

00:10:01: Ich glaube, dass wir einfach oft nur die Situation vor Augen sehen.

00:10:06: So wie die damals auch ... Die sehen halt den Sturm, die kennen das Wasser von früher und die wissen, dass es ja wirklich gefährlich werden kann.

00:10:14: Ja!

00:10:17: Ich glaub', dass das auf das Problem ist, einfach nur den Blick auf die momentane Situation zu richten und nicht diesen Weitblick was so im Hintergrund abgeht oder dem Blick auf der Ewigkeit und auf die Größe Gottes?

00:10:32: Blick bewahren.

00:10:33: Das Gleiche wie mit Petrus, wo er auf dem Wasser geht.

00:10:36: Nicht den Blick auf Jesus gerichtet sondern den Blick dann auf Sturmwasser gerichtet und dann kann es gefällig sein.

00:10:43: Dann passiert's!

00:10:45: Ja Jürgen ich lerne das.

00:10:46: also wenn ein Leid kommt Blick auf Gott bewahrt ist gar nicht so einfach.

00:10:52: Lasst uns die nächste Geschichte lesen.

00:10:54: Darf

00:10:55: ich noch zu dieser Geschichte was

00:10:56: sagen?

00:10:59: Also Sie sind in einer schwierigen Situation vielleicht sogar lebensbedrohlich, weil ich weiß nicht wie weit sie vom Ufer entwerfen sind und Sie nicht wissen ob sie da schwimmen und überhaupt noch zurückkommen könnten.

00:11:10: Hätten Sie diese Situation nicht erlebt, hätten Sie dann diese Schlussfrage im Vers einundvierzig wer ist denn dieser, hätten sich diese Frage auch nicht gestellt.

00:11:21: also Sie haben ein Gottesbild.

00:11:23: Jesus kümmert sich nicht im ersten Schock- und Moment, wo sie sehen ... weil die Wellen sind so betrohlich.

00:11:30: Aber nachdem diese schreckliche Situation vorbei ist und sie sozusagen neue durchatmen können, erkennen sie etwas über Gott oder über Jesus in dem Fall?

00:11:42: Das erstaunlich ist!

00:11:43: Wer ist denn dieser?

00:11:44: Das ist Bewunderung.

00:11:45: Das ist reine Bewunderungen.

00:11:48: Also es wäre ja schön, wenn bei unseren Leitsituationen oder schlechten Momenten genau so was passiert.

00:11:55: Nicht

00:11:55: immer wird das der Fall sein!

00:11:56: Da müssen wir auch wieder realistisch sein.

00:11:58: aber manchmal kann uns das Leid tatsächlich eine neue Tür eröffnen wo dann wundersames, positives passiert dass wir vorher nicht erwartet hätten.

00:12:12: Das war jetzt eine spannende Überleitung zur nächsten Geschichte.

00:12:15: Lernen die da auch so etwas?

00:12:18: Wir schauen uns die Geschichte in Markus V an.

00:12:20: Geht ja fast gleich weiter, im Vers einundzwanzig kommt Jesus da wieder an einer Stelle, an seiner Lieblingsstelle und dann passieren zwei Sachen.

00:12:34: wir haben hier so eine Sandwich-Geschichte in Markus, ihr kennt das der hat uns da so einen Sandwich bereitet.

00:12:40: mit Jairus kommt und nachher geht es bei Jairos weiter und dazwischen ist noch eine andere Geschichte.

00:12:47: Und diese zwei Geschichten, nämlich der blutflüssigen Frau und der Tochter des Jairus, die beleuchten sich gegenseitig.

00:12:56: Das machen so Sandwich-Geschichten.

00:12:58: Deshalb meine erste Frage!

00:13:00: Lasst uns mal parallelen und Unterschiede beim Leiden dieser zwei Frauen sammeln.

00:13:08: Was würde das sagen?

00:13:09: Was ist hier ähnlich, was ist hier anders?

00:13:13: Vielleicht sehen wir wie viel das abdeckt vom Leben...

00:13:19: Es geht um zwei weibliche Personen.

00:13:22: Es geht immer um die zwölf Jahre in beiden Fällen, es geht dann auch um den Glauben und das sind schon Geschichten, die irgendwie zusammen passen.

00:13:34: Jemand ist krank, jemand ist schwerkrank... Und es passiert ein Wunder!

00:13:38: Das ist auch wieder gleich.

00:13:39: Jetzt können wir fast kaum noch was dazusügen aber sowas gibt's noch für Parallelen und Unterschiede.

00:13:47: Also mir ist noch was aufgefallen, beziehungsweise habe ich mal das früher schon in meiner Bibel unterstrichen.

00:13:52: Der Jairus kommt hin und fällt vor ihm zu seinen Füßen.

00:13:57: Und es macht dann diese blutflüssige Frau genauso!

00:14:02: Es sind wirklich erstaunlich viele Parallellen da und wahrscheinlich gäbe es noch wert mehr.

00:14:08: Da könnte man vielleicht auch noch ein bisschen so sagen sie tut es am Anfang nicht und nachdem da etwas passiert Macht sie ein bisschen das, was die Jünger erlebt haben?

00:14:17: Dann macht sie es.

00:14:19: Ja, Iris geht da gleich

00:14:21: so

00:14:22: direkt auf

00:14:23: hin.".

00:14:24: Ich hab zwei Unterschiede.

00:14:25: Das eine wäre ... ja, Iris ist in der Gesellschaft anerkannt.

00:14:29: Der is wer und die Frau dürfte wahrscheinlich gar nicht dort sein von ihrem Status weil sie unrein

00:14:35: ist.

00:14:37: Und sie leidet schon sehr lange und ich glaub dass die Tochter jetzt vielleicht akut krank ist Aber halt im Sterben ist für beide es so sehr zum Ende hingerichtet.

00:14:48: Kronische

00:14:49: Krankheiten, Akute ... Wenn's um Krankheiten geht, versteht jeder von uns, das haben wir auch immer wieder.

00:14:58: Und der Status spielt keine Rolle, leid kann jeden treffen!

00:15:04: Habt ihr noch etwas?

00:15:06: Ich denk dran, dass die Frau hat keinen Fürbitter.

00:15:11: Ja, ich is' Tochter oder einen mächtigen Fürbiter Ihren Vater, der alles tun wird um Jesus ins Haus zu holen.

00:15:21: Und Jesus erfüllt einmal mehr wieder nicht die Erwartungen, die die Gesellschaft dann instellt weil sie würden wahrscheinlich erwarten dass der ja den größeren Einfluss hat zuerst dran kommt.

00:15:32: Ja Dass das die Tochter vorgezogen wird Vor allem weil es auch akut ist was eigentlich Sinn machen würde Auch

00:15:38: menschlich betrachtet kann man das irgendwo nachvollziehen.

00:15:42: Das stimmt, das habe ich mir selber als Vater auch gedacht.

00:15:45: Wenn du ja jetzt als Vater kommst und dein Kind liegt im Sterben und du willst jetzt sein Jesus seiner Hilfe?

00:15:51: Und der lässt sich da so lange Zeit und dann kümmern sie sich nur um die Frau und fragt nur wer hat mich da berührt?

00:15:58: wie viele Leute... Die

00:16:00: fängt da langsam ihre Geschichte zu erzählen!

00:16:01: Du denkst halt so menschlich gesehen als Vater Dein Ernst macht doch weiter.

00:16:06: mein Kind liegt dem Sterben.

00:16:07: Und die stirbt er ja dann noch und das erfährt er ja auch.

00:16:11: Also es ist schon eine harte Prüfung auch für den Vater, menschlich gesehen.

00:16:17: Stellt euch vor ihr müsstet eine Predigt oder vielleicht eine Andacht zu dieser Doppelgeschichte halten und es soll eine Ermutigung sein für Leute die leiten.

00:16:28: Welchen Gedanken würdet Ihr hier hervorheben aufgrund dieser Geschichte?

00:16:34: Ja ich würde zwei Gedanken.

00:16:36: erstens das es manchmal sein kann dass Jesus Leid schnell erhört sowie bei der Frau aber der Zweite dann, wie bei dem Vater das es oft ein bisschen länger dauern kann um deinen Glauben zu prüfen.

00:16:49: Aber trotzdem dann am Ende gut ausgeht.

00:16:54: So wie du vorher bei der anderen Geschichte gesagt hast ne?

00:16:57: Es ist in beiden Fällen so dass jemand zu Jesus hin will.

00:17:02: also man merkt die eigene Not Man weiß man hat keine eigene Lösung dafür und man hofft dass Jesus die Lösung bieten kann.

00:17:13: Und solange Hoffnung da ist, sag ich ... Ist das leider ertragbar.

00:17:20: Mhm.

00:17:24: Was ist mit deiner Predigtkamen?

00:17:27: Das muss gut überlegt sein!

00:17:29: Ich glaube es ist einfach dieses ... Ähm ... Ein etwas festhalten, egal wie lang's schon geht und diese Gewissheit haben.

00:17:37: Gott übersieht keinen.

00:17:39: Ich kann zu ihm kommen, egal, wie unglaublich die Krankheit isst.

00:17:44: Es ist immer ... Er ist die Lösung dafür.

00:17:47: Es ist für ihn nicht unmöglich, egal ob das zum Sterben ist oder ob sonst alle gescheiser sind.

00:17:56: und ich muss nicht laut sein es reicht eine Berührung es reicht einfach mich nach ihm auszustrecken.

00:18:05: Also dieser starke Wunsch dieser Frau der ist faszinierend.

00:18:11: Im Bibelbericht habe ich das gar nicht so wahrgenommen.

00:18:14: Ich habe es dann noch einmal bei Ellenweid nachgelesen und man vergisst oder ich vergesse immer wieder Sachen, sie betont, sie hat Angst dass sie gar nicht näher an ihn herankommt und dann streckt sie ihre Hand aus wahrscheinlich mitten aus der Menge die ihr vorüber zieht und erwischt ihn ganz hinten am Gewand noch.

00:18:34: Also dieser umbändige Wunsch nahe an Jesus heranzukommen.

00:18:43: Also das ist für mich schon beeindruckend.

00:18:46: und was wäre gewesen, wenn nichts passiert wäre?

00:18:50: Wäre sie dann doch glücklich geworden oder wäre... also hätte ihr das genügt so die etwas zu ferne Begegnung mit ihm zu haben hätt ihr das allein schon geholfen.

00:19:03: aber na jesus ist viel zu gnädig er kann nicht weitergehen Fährt dann sogar ein Gespräch mit dir?

00:19:13: Ich glaube, es ist ganz wichtig dieses Festhalten und nicht aufgeben.

00:19:16: Also wenn ich das einmal gehört habe und für mich annehmen kann, dass sage egal was ist und wie langs dauert... ...ich weiß er hört's trotzdem!

00:19:25: Und das gibt glaub' ich irrsinnig einfach auch Auftrieb.

00:19:29: Nicht zu resignieren.

00:19:32: Weil du das grad sagst von allen weit fällt mir auch etwas ein.

00:19:35: Schon länger gelesen.

00:19:37: Sie wollte schon im Ufer zu ihm hinkommen Und hat es nicht geschafft wegen der Menge.

00:19:42: Also wenn ich jetzt gerade red, nicht resignieren... Manchmal versucht man sogar durchzudringen und glaubt man schafft das nicht!

00:19:51: Jetzt will ich nicht spekulieren ob Jesus das eh schon gewusst hat dass sie da ist und nicht kann.

00:19:56: und er weiß es wird dann woanders passieren.

00:19:58: aber sie hält fest Der Jairus wird sich wahrscheinlich die Menge geteilt haben als der Durchgeht als Synagogenvorsteher Und da hat er es einfach ihnen zu erreichen, die Frau nicht.

00:20:11: Ja und vor allem was man noch einfällt ist... Die hätten ja alle sagen können jetzt warte mal zu der Frau.

00:20:16: Der Jairus war zuerst da und seine Tochter liegt im Sterben.

00:20:19: aber

00:20:20: sie sehen ja nicht dieses ganze Leid dieser Frau schon vorher diese ganzen zwölf Jahre und wie du jetzt erwähnt hast dass ihr davor am See schon zu ihm wollte und jetzt gerade noch so sein Gewand berührt.

00:20:32: Die leidet ja schon viel länger und das sehen wir Von außen meistens ja gar nicht.

00:20:38: Das ist schön zu sehen, dass Jesus das sieht und Gott das sieht!

00:20:42: Man könnte ja irrtimulich meinen da ist ein bisschen Aberglauben mit dem Spiel nicht Sie meint wenn sie ihn irgendwie von hinten noch erwischt und berühren kann dann reicht es schon um gesund zu werden.

00:20:52: Und Jesus sagt na na er stellt das fast richtig, ne?

00:20:55: Sagt nein nein das war nicht die Berührung allein sondern das war der Glaube der dahinter steckt.

00:21:02: Der hat dich.

00:21:03: Und dann zögern die Übersetzungen ein bisschen, wie sie es übersetzen sollen.

00:21:07: Dein Glaube hat dich geheilt, dein Glaube hatte geholfen und man könnte auch übersetzen.

00:21:13: Deinen Glaube hatt ich

00:21:14: gerettet.".

00:21:15: Dieses Wort so zu das da im Griechischen steht wenn Paulus ist verwendeter geht's um Erlösung oder Rettung.

00:21:21: aber wenn Sie in den Evangelien bei einer Krankenheilung vorkommen dann heißts mehr gesund werden, geheilt werden.

00:21:27: Aber das eine und das andere beide Ebenen schwingen auch in dieser Geschichte natürlich mit Und das ist schon faszinierend.

00:21:34: Also der Glaube kann in einer Notsituation, wer weiß vielleicht hat sich damit gerechnet es wird nie wieder besser zwölf Jahre.

00:21:44: ich weiß nicht wie man sich dann fühlt.

00:21:46: die Ärzte können nicht helfen.

00:21:48: Vielleicht ist mein Leben so Ende sehr nahe.

00:21:50: also das könnte ja mit schwingen.

00:21:52: sage jetzt einmal vorsichtig und der Glabe dieser Wunsch zu Jesus zu kommen Das hat geholfen und gerettet beides.

00:22:07: Ich überlege gerade, sollen wir jetzt schon so ein bisschen rein ins Leid runter?

00:22:10: Oder sollen wir noch hier und dem aus jünger vorher machen.

00:22:13: Weil die Frage, die sich hier mir aufstellt, die eine stelle ich vielleicht doch... Der Glaube hat sie gerätet!

00:22:20: Wie erklärt er das, dass manche Leute bei ähnlichen Situationen den Glauben um Klammern als vorhergläubige Menschen Ich will jetzt bewusst nicht das Wort an Scheinen verwenden, die vorher auch gläubig waren.

00:22:39: Lassenlos!

00:22:42: Und der Glaube ist für sie bedeutungslos geworden angesichts des Leides.

00:22:46: Wie hat er denn mit dem fertig?

00:22:51: Also ich persönlich glaube sowieso dass du in deinem Leben immer wieder vor Situationen gestellt wirst oder zu Situationen im deinem leben kommst wo du geprüft wirst und was dann drauf ankommst.

00:23:03: entscheide ich mich trotzdem für Gott weiterhin an Gott festhalten, eine negative Situation oder entferne ich mich von Gott.

00:23:13: Ich würde jetzt mal eben auf Leid bezogen.

00:23:15: wenn dir Leid in deinem Leben wiederfährt hältst du trotzdem am Gott fest auch wenn du vielleicht im Moment nicht das Gefühl hast dass er da ist oder dass er dir hilft oder wie auch immer.

00:23:26: aber ich glaube dass es dann so gewisse Situationen im Leben sind wo entweder der Glaube stärker wird und die Beziehung stärker werden das Vertrauen stärker oder eben dich eher mehr wegbringt.

00:23:38: Was aber nicht heißt, dass du nicht wieder zurückkommen kannst?

00:23:41: Also im Weltkrieg soll es Soldaten gegeben haben die in den Krieg mussten und Not lehrt beten, die dann irgendwie zurückgekommen sind und gläubig geworden sind.

00:23:53: Und dann gab's andere Soldaten, die sind in den gleichen Krieg gezogen und haben gesagt wie kann ein liebender Gott dieses Leid und diese Katastrophe zulassen?

00:24:01: und sind unglaublich zurück gekommen.

00:24:04: Was lerne ich aus so einem Vergleich?

00:24:07: Der Krieg war nicht das Entscheidende.

00:24:10: Es muss ein anderes Kriterium geben, warum der eine glaubt und der andere eben nicht glaubt.

00:24:15: Weil die Situation war wahrscheinlich relativ ähnlich oder gleich wie sie erlebt haben.

00:24:20: Also es braucht andere Kriterien.

00:24:21: Die Notsituation soll nicht mein Kriterum werden ob ich glaube oder nicht glaube.

00:24:26: Das ist für meinen Verstand ein Versuch selbst im Leid Sollte es auf mich jetzt irgendwann zukommen Standhaft zu bleiben, gläubig zu bleiben.

00:24:37: Ich glaube es ist ganz schwer einfach in die anderen Reihen zu sehen und das zu beurteilen.

00:24:41: was liegt jetzt oder wie so reagiert eine so oder so?

00:24:45: aber für sich selbst die Frage zur Stellen ist glaube ich wichtig und ich denke manchmal hilft's die Emotionen zuzulassen in dem Moment und man darf ruhig frustriert sein, man darf ja auch Gott nicht verstehen.

00:24:59: Aber ich glaube, es ist wichtig dort nicht stehen zu bleiben und diesen Grundglauben an dem festzuhalten.

00:25:06: Und dadurch durch die Krise zu gehen.

00:25:08: Wenn ich das ganz über... Also wenn ich da das Kind mit den Bade ausschütte und sage Es ist jetzt nicht so.

00:25:14: Ist es so ganz oder gar nicht?

00:25:15: Und wenn ich es jetzt nicht verstehe oder der Schmerz so übermächtig ist Dann kann ich mit dem Ganzen nichts mehr anfangen.

00:25:21: Dann laufe ich Gefahr etwas was mir halt gibt einfach auszuschütteln wegzugeben Und wenn ich dann das nicht mehr aufnehme und es einfach abschließe und mich abschotte, ich glaube dann durch mir selbst schaden damit.

00:25:35: Also wenn ich mir das vorher vielleicht schon bewusst mache weil in der Situation ist es oft einmal nicht logisch also da bin ich nicht rational oder bin ich verzweifelt und dominieren andere Dinge aber einfach diese Offenheit zu behalten Lieber Highland, ich verstehe es nicht oder ich kann's auch nicht akzeptieren.

00:25:56: Aber hilf mir und diese Hand trotzdem auszustrecken und nicht zurückzuziehen.

00:26:00: Ich glaub das ist wesentlich!

00:26:04: Ich bring mal, ich werfe mal ein Satz ein dann könnt ihr auf den Satz reagieren.

00:26:09: Dein Leiden wird mehr von dem bestimmt was in deinem Herzen ist als von dem was in deiner Körper oder in der Welt um dich herum ist.

00:26:21: Das haltet ihr davon?

00:26:23: Geht es beim Leiden mehr um deine Herz oder geht es um das Leid, dass dich befällt als Christ?

00:26:32: Es geht glaube ich schon darum wie gehe ich mit meinem Leid um.

00:26:35: Oder mit der Situation die schwierig ist oder kann mich noch erinnern wie meine Mutter gestorben ist.

00:26:43: Das ist jetzt schon zwanzig Jahre her aber die Mutter ist eine besondere Person für jeden von uns Und es hat sich abgezeichnet, sie ist ein paar Wochen im Spital gelegen.

00:26:54: Im Komo und ist dann einfach eingeschlafen.

00:26:56: Es war also nicht überraschend und plötzlich.

00:27:01: Dann waren wir bei meinem Vater und sind ein paar Tage dort geblieben.

00:27:09: Wir haben alles vorbereitet auch für die Beerdigung.

00:27:13: Immer am Abend, wenn ich mich ins Bett gelegt habe in der Wohnung meiner Eltern – meine Frau war mit, die Kinder waren mit – musste ich weinen!

00:27:23: Die Emotionen waren dann irgendwie da.

00:27:25: Und der Tag, es war mal so beschäftigt aber am Abend kamen die Tränen und das hat einige Tage gebraucht bis ich das wieder ablegen konnte.

00:27:37: Ich habe gewusst sie war sehr gläubig.

00:27:40: Ich hab damals zu meinen Geschwistern und meinem Vater gesagt Wenn jemand in den Himmel kommt, dann meine Mama oder unsere Mama.

00:27:49: Also das war keine Frage, das hätte ich nie bezweifelt Und trotzdem war die Traurigkeit zu da.

00:27:58: Irgendwann gibt es auch so Trauerphasen, dann kann man das bewältigen.

00:28:04: Aber was im Herzen ist spielt wahrscheinlich wirklich mehr die Rolle als die Umstände.

00:28:10: Der Tod war da Die traurige Situation war da aber das Vertrauen dass der liebe Gott mit meiner Mama knedig sein wird.

00:28:20: Das war riesengroß Wie sagt man so schön, zwei Seelen in meiner Brust.

00:28:26: Die Traurigkeit und andererseits die Gewissheit der liebe Gott wird ja gnädig sein.

00:28:34: Wenn der Job – den bringe ich jetzt mal hier hinein da ist ja wenn man einen Leid denkt oder einen Menschen in der Bibel dann ist hierbei der leidende Mensch ganz klar.

00:28:44: Und können wir jetzt fragen warum macht es ihn zum leidenden Menschen?

00:28:47: Ja schaut ihr seinen Leben an und was er erlebt hat.

00:28:50: Aber die meisten Kapitel im Buch hierab gehen ja dann nicht um das faktische Leid, sondern wirklich darum was macht sein Herz mit diesem Leid?

00:29:02: Ist für euch der Hierb jetzt so eher ein Vorbild wie man mit Leid umgeht oder könnt ihr euch nicht so gut mit ihm identifizieren sagt er.

00:29:14: Hier ab ist mir ein bisschen suspekt.

00:29:17: Wie sieht es bei euch aus?

00:29:19: Ne, ich wäre sowieso vorsichtig so Dinge zu pauschalisieren.

00:29:22: Weil wir sind verschiedene Charaktere und jeder geht anders mit Dingen um.

00:29:26: Ich hab das auch erlebt dass ich früher immer geglaubt habe die anderen müssen es umsetzen wie ich dann hab nicht verstanden wenn die das nicht

00:29:32: machen.

00:29:33: Habe aber gelernt... Abschütteln

00:29:35: und weitergehen.

00:29:36: Ja

00:29:37: genau!

00:29:39: Aber dann hab' ich gelangt.

00:29:40: das ist halt mein Weg, das ist mein Charakter und ich kann gut damit Aber andere gar nicht.

00:29:47: Du musst jetzt schon drauf schauen, du kannst auch nichts sagen wie ich hier ob das gemacht habe, da muss jetzt jeder so machen und jeder muss so glauben und handeln usw.

00:29:55: Ich finde du musst ja schon schauen dass du individuell immer auf die Leute eingest.

00:29:59: Gibt es etwas von hier ab Jürgen wo du sagst, das würde ich gerne in meinem Leben noch ein bisschen mehr umsetzen wollen?

00:30:07: Da musste ich jetzt nachdenken!

00:30:09: Das ist immer gut.

00:30:10: dann war die Frage nicht so schlecht.

00:30:16: Was mich bewundern ist, dass da auf ihn eingeredet wird von vier Freunden man so.

00:30:24: Und der aber trotzdem immer an Gott festhält verliert alles seinen Besitz seine Kinder seine Frau ist gegen ihn.

00:30:33: das bewundert mich schon oder das fasziniert mich diese Standhaftigkeit im Glauben Gott gegenüber.

00:30:41: ich sitze bei euch aus

00:30:43: Also bei der ganzen Hip-Geschichte.

00:30:45: für mich ist immer die letzten Sätze, das letzte Satz quasi.

00:30:49: Jetzt verstehe ich nicht noch mehr.

00:30:51: und so es kommt darüber... Ich hätte es nicht missen wollen!

00:30:54: Und das ist für mich so unglaublich.

00:30:56: also wenn man sich das einmal wirklich real vorstellt Es ist ja trotzdem alles weg.

00:31:02: Das sind ja nicht die gleichen Kinder die er dann nochmal kriegt.

00:31:05: Die Person ist weg und der Moment dieses ganze Elend dass da kommt von überkörperlich, über existenzielle Sachen.

00:31:17: Also das ist so massiv, da zieht es dir eigentlich die Füße weg und trotzdem möchte ich das nicht missen.

00:31:27: Ich glaube nicht dass ich's mir wünsche aber... die Erfahrung oder der Output, der rauskommt.

00:31:33: Der ist für mich schon faszinierend und erstrehmenswert.

00:31:36: Es hilft mir einfach wenn ich Sachen nicht verstehe oder wenn Leid da ist zu sagen Wenn ich bei Gott bleibe dann kann ich daraus wachsen.

00:31:45: Dann wird es aus dem trotzdem was Gutes.

00:31:49: Der Gedanke gefällt mir.

00:31:51: Also da ist Leid so etwas.

00:31:52: in der Theologie sagt man mal das tut Soul-Making machen also machte Seele Und der Hiob sagt das ja noch bevor die kehrtwende, äußere Kehrtwände in seinem Leben eingetreten ist.

00:32:03: Das sagt er schon.

00:32:04: jetzt habe ich dich wirklich gesehen und gehört.

00:32:09: Aber du drückst was aus?

00:32:10: Das würde ich gerne als Frage noch in die Runde geben.

00:32:12: Philipp Jensi hat es mal gesagt Der Schmerz oder das Leid ist das Geschenk dass niemand will Bekommen.

00:32:21: Menschen die durch Leid gehen, Rückschläge erleiten einfach mehr Erkenntnis über Gott?

00:32:30: Ist das wirklich etwas, was unsere Seele mehr formt als wenn wir ganz einfach durchs Leben gehen und es passiert nichts groß.

00:32:43: Ich glaube nicht dass es ursprünglich von Gott so gedacht war, dass wir Leid brauchen damit wir charakterlich wachsen können aber ich glaube dass wir in der Sünde in der wir sind einfach dadurch müssen.

00:32:55: zum Teil ja weil Weil wir das oft einmal, ich weiß nicht.

00:33:04: Das kommt vielleicht falsch, wenn ich sage, dass wir es oft mal selbst erzeugen aber wir leben in einer sündigen Welt und daher ist das vielleicht der Weg jetzt, der sein muss.

00:33:13: Also weil sonst irgendwie spießt sich ja, ich habe einen liebenen Gott, der das Beste für mich will, aber benutzt Leid damit ich krackerlich wachse.

00:33:23: also ich glaube es ist nicht der einzige Weg Aber es ist ein Teil dieser südlichen Welt, dass ich auch durch das Negative was Positives mitnehmen kann.

00:33:31: Vielleicht so?

00:33:32: Also das nicht nur überwiegt, sondern selbst aus dem Negativen kann etwas ... Aus der Asche vom Vulkan kann ein Truppenwalt entstehen.

00:33:42: Ja!

00:33:44: Ich verstehe, dass du da so vorsichtig vorangehst und dich auf alle Seite absicherst.

00:33:49: Ich versteh das.

00:33:51: frage trotzdem Rechnung, wie es bei mir ist.

00:33:53: Wenn ich Menschen begegne die durch tiefes Leid gegangen sind was ich für Leid halte und bei Gott treu geblieben sind dann höre ich genau zu wenn diese Leute reden.

00:34:06: Der Hierob tut man ja wirklich leid.

00:34:08: seine Kinder sind tot auf seiner Frau ist kein Verlass und dann kommen die Freunde.

00:34:13: das sind auch nicht besser.

00:34:15: also wenn ich jetzt Krebs entwickeln würde Ich hätte eine Frau ich hätte Kinder.

00:34:20: ich hätte Leute und Freunde die auf meiner Seite stehen würden, nicht so wie die Freunde von Hierb.

00:34:26: Und so ist er wirklich völlig allein gelassen und das ist echt hart, richtig hart!

00:34:32: Zum Schluss gibt's ein Happy End was noch brutal ist an dieser Geschichte.

00:34:37: Wir sehen von Anfang an hinter die Kulissen was da passiert und warum es passiert.

00:34:43: Das hat aber in Hierb wahrscheinlich nicht können.

00:34:45: Wer weiß aber dass bis zum Schluss seines Lebens konnte Und wer weiß, ob er je geantwortet hat das sein Leben und sein Leid eine Hilfe einmal für viele andere Menschen in der Zukunft werden könnte.

00:34:58: Dann denke ich auch an den Hebräer-Textur wo Paulus sagt Jesus ist ein hohe Priester der sehr wohl mit leiden kann – mit uns!

00:35:07: Der weiss was Leid is und jemand selber Leider fahren hat oder schwere Krankheit oder was auch immer es ist.

00:35:14: Ich kann dem anderen Eine ähnliche Situation nach mir durchmacht, wahrscheinlich eher eine Stütze sein als wenn ich so von der grauen Theorie sprechen würde.

00:35:24: Das kommt dann mehr vom Herz zu Herz und das ist schon etwas was wir nicht unterschätzen sollten als Christen, Nächstenliebe und helfen des Kärts zu unserem Leben, zum Lebensstil.

00:35:39: Und wir sollten uns nicht leidwünschen, das wäre paradox und falsch Aber wenn ich einmal was erlebt habe, kann ich mit wem anderen anders drüber reden als wenn ich das nicht erlebt habe.

00:35:53: Wenn ich das jetzt richtig verstanden hab von dir vorher die Aussage... Dann würdest du ja sagen dass ein Zeugnis von Leuten die Leid durchgemacht haben

00:36:02: stark ist?

00:36:03: Stark isst!

00:36:04: Dann wird

00:36:04: es dann stärker ist.

00:36:06: Dann würdest du jetzt sagen oder?

00:36:08: Es ist stark.

00:36:10: Weil ich mittlerweile das Andersseel, Zeugnisse von Leuten, die ihr Leben lang mit Gott im Weg gegangen sind vor allem Jugendliche und so weiter.

00:36:21: Und nie irgendwie was großartiges Verkehr gemacht haben.

00:36:24: Diese Zeugnisse finde ich mittlerweile beeindruckender weil ich mir denke wie habt ihr das geschafft?

00:36:29: Ich sehe es in meiner eigenen Leben.

00:36:30: ja Fehler machen ist leicht und dann dich auf Gott zu verlassen und zu sagen Dank Gott dass du mir da geholfen hast finde ich mittlerweil leichter als Dass Du immer bei Gott geblieben bist ohne dass du irgendwie etwas Negatives in deinem Leben gebraucht hast oder Leid gebrauchst, dass du trotzdem an Gott festhältst.

00:36:50: Weil eigentlich menschlich gesehen... wieso brauche ich Gott wenn es mir gut geht?

00:36:55: Also ich verstehe was du sagst.

00:36:57: für mich ist das eher der Punkt Leids.

00:36:59: ist so wie wenn du auf die Zahnpastatur bedrückst und du siehst was ihr innen drehen lässt.

00:37:04: Und ich stelle halt manchmal fest, dass wir Leute wirklich Leide erleben Dass sie dann nicht festhalten an Gott und man sich dann fragt ja gut Wenn's immer gut gegangen ist, war es vielleicht doch leichter.

00:37:19: Und der Gedanke ist für mich noch wichtig ... wenn ich jetzt Leid erlebe geht das nicht nur um mich.

00:37:26: Wenn ich Leid erlebe, gehts in meinen Gedanken in erster Linie um mich und Gott.

00:37:31: Und so.

00:37:32: Aber wenn ich dran denke, da sind ja so viele Leute die mich sehen, die vielleicht auch das Leid miterleben.

00:37:40: Komischer Gedankel kann ich ein Zeuge sein!

00:37:43: Wie ich mit Leid umgehe, wie ich im Leid lebe mit Gott und dranbleibe.

00:37:48: Ist das dann ein Zeugnis für andere?

00:37:51: Ich glaube es geht!

00:37:52: Und es kann auch vielleicht jemand der leidet einen Stück wieder aufricht und sagen Es hat Wert da Mitgott durchzugehen.

00:38:00: Es ist nicht alles hoffnungslos und Vielleicht Rührt es einem anderen und er enttrifft die Entscheidung.

00:38:07: so einen Gott will ich auch nachfolgen.

00:38:12: um seines Glaubenswillen gestorben ist, furchtbares Leid völlig ungerechtfertigt erleiden musste.

00:38:19: Und andere haben das beobachtet und sind zum Nachdenken gekommen und andere sind zum Glauben gekommen.

00:38:26: Das ist uns manchmal vielleicht gar nicht so bewusst dass mein Leid von anderen beobachtet wird und die fragen sich wie gehe ich damit um?

00:38:33: Und werden vielleicht selber ermutigt oder vielleicht auch nicht ermutigte weil ich selber schlechter mit umgehe.

00:38:39: Das heißt, wir können ja nicht jetzt Graf oft versuchen stark zu spielen wenn wir das gar nichts sind.

00:38:45: Aber ich glaube so im Leid diese Herzensnähe die kommt dann vielleicht noch besser zum Tragen.

00:38:56: und dass es ums Herz geht sieht man auch bei den Ehemausjüngern über die wir jetzt nicht ausführlich reden werden.

00:39:02: aber die leiden ja nicht körperlich.

00:39:05: Die leiten an der Seele an ihren Hoffnungen an ihren Vorstellungen und sind zutiefst erschüttert.

00:39:13: Diese Geschichte lohnt sich zu lesen in Lukas Vierundzwanzig.

00:39:21: Ich möchte jetzt zum Ende hin noch mit euch einen Text lesen, der vielen Leuten eine große Hilfe ist beim Rückschlägen.

00:39:28: Und ich möchte euch fragen warum meine Hilfe ist und warum er gefährlich ist?

00:39:34: Römer Acht fürs Achtundzwanzig!

00:39:37: Dein Auflachen

00:39:39: sagt mir schon.

00:39:40: Ich ahne, was da steht!

00:39:42: Viele kennen auswendig also kamen die sind uns doch mal vor.

00:39:48: bitte.

00:39:49: Wir wissen aber dass denen die Gott lieben alle Dinge zum besten dienen denen die nach seinem Ratschluss berufen sind.

00:39:59: Also wie hilft dieser Text im Leid und welche Gefahr steckt in diesem Text?

00:40:11: Also ich muss ein bisschen ringen mit diesem Text, weil er glaube ich nicht so leicht vertaulich ist.

00:40:16: Ich persönlich tu mir mit dem wär's siebzehn viel leichter wo Paulus sagt ja wenn wir wirklich mit leiden dann wären wir auch mitverherrlicht werden und das ist für mich ein positiver Ausblick.

00:40:32: es geht nicht nur um das was ich hier im jüdischen Leben erlebe sondern es geht um das Paradies immer bei Jesus zu sein.

00:40:40: Wenn ich diesen Ausblick habe, tu' ich mal leichter.

00:40:43: Ich glaube nicht dass der andere Text, er wäre es achtundzwanzig und wirklich immer ... vermutlich immer richtig verstanden, wenn ich sage, wie's ist.

00:40:57: Also ich kann mit dem Text voll mitgehen.

00:40:59: Ich glaub nur, dass er nicht überall passend ist.

00:41:03: Und das ist jetzt nicht zum Trostdienst vielleicht.

00:41:07: Also manchen Leuten dient das vielleicht?

00:41:09: gar nicht zum Tröst, wenn du es ihnen dann sagst.

00:41:11: Vielleicht

00:41:11: ist das einfach eine Kräule und ich glaube da braucht's dieses gewisse Maß an Empathie.

00:41:16: und was passt wann wo?

00:41:19: Aber für einen persönlich ist mir das schon eine Hilfe zu wissen.

00:41:27: Ich bleibe erstens mal nicht kreise nicht nur um mich und es bleibt nicht hier stehen sondern es eröffnet mir auch diese Perspektive um was gehts wirklich?

00:41:37: Ist es jetzt dieser Moment, diese Situationen in der ich bin, die so auswichslos ist?

00:41:42: oder wo will ich hin?

00:41:43: zum Schluss?

00:41:44: Schau' ich nach oben und sag', mein Ziel ist einmal bei Gott zu sein.

00:41:49: Und das lasst das Leid dann einfach auch leichter zu ertragen.

00:41:53: Also dass das Leids leichter zurtragen.

00:41:56: Wenn ich... wenn ich das nicht so komplett mich unter diesem Wasserfall des Leides stehen bleibe, sondern sage okay, geh einen Schritt raus!

00:42:03: Das muss mich nicht erdrücken.

00:42:05: Ich weiß, es kommt was Besseres.

00:42:08: Ich habe schon die Erfahrung gemacht, dass manche denen dann so auslegen das Leid in meinem Leben muss das sein damit mit zum Guten dient.

00:42:18: Das finde ich eine große Gefahr weil es würde heißen, dass das ganze Leid Gott gewollt ist und das Müsse sein weil sonst würde ich ja nicht zu Gott kommen oder die Liebe Gottes besser erfahren usw.

00:42:29: Du gibst ja eigentlich dem Leitern seine Daseinsberechtigung oder der Söhne per See Und da sehe ich großes Problem sondern ich verstehe das eher so Das hast du eigentlich eher schon angesprochen, wenn ich durch dieses Leid durchgehe.

00:42:43: Es ist nicht Gott gewollt aber es kann mich halt in der Beziehung zu Gott verändern.

00:42:48: Eine Charakterschule das es mir dann zum Guten dient wie wir vorher gesprochen haben dass sich entweder näher zu Gott komme oder nicht mehr von ihm entfernen.

00:42:57: und besten wäre natürlich zum guten näher hin zu Gott.

00:43:02: Ich will dir die Frage auch stellen, wie ist Paul da selber mit dem Leid umgegangen?

00:43:05: Im zweiten Korintherbrief sagt er hat das einen Pfahl an ein Stachel im Fleisch und bittet Gott.

00:43:11: Und es passiert nichts!

00:43:12: Und Gott sagt lasst ihr an meiner Gnade genügen – so steht's zumindest in unseren Bibeln – und im gleichen Atemzug sagt er vielleicht ist die Sache eine Hilfe damit ich mich nicht überhebe und stolz werde.

00:43:25: Also er versucht hier für sich eine Lösung, eine Begründung zu finden und zweifelt nicht an der Güte Gottes.

00:43:34: Und das ist das Erstaunliche, ich würde mit dem Schicksal hadern und mit Gott hadern, warum ich?

00:43:39: Warum nicht wie andere?

00:43:40: Aber warum passiert mir

00:43:41: das?".

00:43:42: Und Paulus sagt na seine Gnade ist trotzdem so groß, dass reicht mehr.

00:43:47: Das ist eine gute Einstellung.

00:43:48: Eigentlich

00:43:49: fallen in dem man tappen kann wenn man leidet die Vergleichsfalle, die Selbstüberhebungsfalle und weiß ich was alles Theologisch ran, in Römer fünf.

00:44:00: Das ist ja auch ein Text in der Studienerleitung verse drei bis fünf.

00:44:04: Bedrängnis vielleicht Leid bringt Geduld, Geduld Bewährung Bewährung Hoffnung.

00:44:11: und du hast ja von hoffnung gesprochen.

00:44:13: in verse siebzehn in verse achzehn im römer acht ist auch die Hoffnung da.

00:44:19: Die Hoffnung lässt nicht zuschanden werden.

00:44:23: Vielleicht das es dass wofür wir dann in Anführungszeiten dankbar sind, weil wir umso mehr die Hoffnung festhalten.

00:44:32: Wie die blutflüssige Frau wie Jesus der zu Jairus spricht glaube nur!

00:44:41: Und unsere Hoffnung ist nicht nur eine bis zum Lebensende sondern die geht noch darüber hinaus und das ist die starke Hoffnung.

00:44:49: Liebe Zuhörer und Zuschauer wahrscheinlich macht ihr den einen oder anderen Kommentar Aber mich würde es sehr stark interessieren und uns alle hier.

00:45:00: Und wir versprechen, dass wir das anschauen.

00:45:03: Was habt ihr durch Leid gelernt über euch selbst?

00:45:08: Über Gott?

00:45:10: Über das Leben?

00:45:11: Ich weiß das nicht leicht in kurzen Sätzen reinzuschreiben aber ich würde mich freuen wenn ich da einige Kommentare sehen könnte.

00:45:23: Gut!

00:45:23: Wir beten am Ende.

00:45:24: Darf ich bitten?

00:45:26: Gerne

00:45:27: Danke Jürgen

00:45:30: Herr

00:45:30: Jesus Christus.

00:45:32: Danke jetzt wieder für diese Runde, dass wir uns jetzt wieder anschauen durften.

00:45:35: Verschiedene Geschichten wo Menschen in Notsituationen waren oder Leid erlebt haben und wir sehen dürfen wie du ihnen geholfen hast.

00:45:45: Danke das die ganze Bibel voll ist mit solchen Geschichten.

00:45:48: Dass wir genug Geschichten haben, dass mindestens eine dabei ist, die auch uns persönlich anspricht unseren, wie soll ich sagen unsere Persönlichkeit unserem Charakter entspricht.

00:46:00: Hilf uns nur aufzupassen, dass wir diesen nicht einfach pauschalisieren.

00:46:05: Wir müssen es jetzt alle so handhaben wie bei allen Geschichten.

00:46:09: Hilft uns auch, dass egal wie groß das Leid ist und es ist leicht zu reden wenn's einem gut geht aber egal wie grosses Leid isst, dass du uns hilfst, den Blick auf dich nicht verliern.

00:46:20: Das werden dir festhalten, egal was passiert.

00:46:22: Dass das Wichtigste ist halt zu dir, diese Beziehung zu dir!

00:46:28: Und dafür danke ich dir, dass du uns immer diese Hand ausstreckst und uns immer nachgehst.

00:46:33: Amen!

00:46:37: Schön das Sie heute unser Bibelgespräch angehört haben.

00:46:41: Wir hoffen, dass sie etwas für sich mitnehmen konnten – und freuen uns natürlich wenn sie bei unserem nächsten Bibel-Gespräch wieder dabei sind.

00:46:49: Gottes Segen.

Neuer Kommentar

Dein Name oder Pseudonym (wird öffentlich angezeigt)
Mindestens 10 Zeichen
Durch das Abschicken des Formulars stimmst du zu, dass der Wert unter "Name oder Pseudonym" gespeichert wird und öffentlich angezeigt werden kann. Wir speichern keine IP-Adressen oder andere personenbezogene Daten. Die Nutzung deines echten Namens ist freiwillig.