Q4 - E5. „Offenbarung und Inspiration“ - Die Gabe der Prophetie
Shownotes
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Transkript anzeigen
00:00:05: Hallo und herzlich willkommen zu unserem Bibelgespräch!
00:00:08: In diesem Quartal beschäftigen wir uns mit der Gabe der Prophetie.
00:00:12: Wir entdecken, wie Gott von den biblischen Zeiten bis heute mit uns Menschen kommuniziert um seinen Willen zu offenbaren, uns geistlich zu stärken und den Weg zu Jesus zu weisen.
00:00:23: Dabei untersuchen wir, wie prophetische Botschaften geprüft werden und welche Bedeutung der prophetische Dienst – auch im Hinblick auf Ellen White für uns heute hat.
00:00:32: Eine Einladung, die Stimme Gottes in unserem Leben ganz neu zu hören.
00:00:36: Viel Freude beim Zuhören und Gottes Segen!
00:00:52: unser großer Gott, wir danken Dir, dass Du da bist.
00:01:14: Wir danken dir für Gesundheit und unser Leben.
00:01:18: Wir danken Dir auch für Dein Wort, das über die Jahrtausende existiert hat und heute uns erreicht in ungebrochener Kraft.
00:01:28: Über Gott segnete unsere Gedanken und leitete unser Gespräch.
00:01:33: Amen!
00:01:37: Ich bitte Dich Martin in Offenbarung die ersten Werte zu lesen.
00:01:49: Wer ist Eins und Zwei?
00:01:50: Offenbauerungs Eins, wer ist Eins-und-Zwei?
00:01:53: Gerne!
00:01:55: Dies ist der Offenbachung Jesu Christi, dem Gott gegeben hat seine Knechten zu zeigen was ihm kürze geschehen soll.
00:02:03: Und er hat sie durch seinen Engelgesand und seinem Knecht Johannes Kund getan.
00:02:07: Der Bezeugt hat das Wort Gottes und das Zeugnis von Jesus Christus alles was er gesehen hat.
00:02:16: Das ist eine Art Paradetext, wo man sozusagen verfolgen kann wie das denn funktioniert.
00:02:24: Was würdet ihr denn jetzt sagen?
00:02:25: Wie funktioniert Inspiration?
00:02:30: Dieser Text deutet so eine Art Kette an ja, dass es eben durch ein Mittler einen Boten kommt dann dem Johannes und der bezeugt es dann wiederum anderen Dinge die er gesehen hat.
00:02:42: Es ist insofern interessant, dass Gott ja auch einen direkteren Weg hätte wählen können Allgemeine sprechen, dass alle Menschen hören oder etwas was er einfach nur diktiert.
00:02:51: Aber es ist so ein Prozess.
00:02:53: Ein Prozess der offensichtlich etwas übernatürliches hat.
00:02:58: Ja dieser Prozess läuft an verschiedenen Stellen ab.
00:03:02: Manchmal sehen das wir hier beim Johannes diese vier Schritte fast ja bis zu uns bei anderen sind zwei Schritte manchmal redet Gott direkt zu einem.
00:03:12: Ich habe aber trotzdem eine Frage für mich bei diesem Text Warum muss Gott die Offenbarung erst Jesus geben?
00:03:18: Ist es jetzt Gottesoffenbarungen oder ist es Jesu-Offenbarungs?
00:03:22: Also dieser erste Schritt finde ich überraschend.
00:03:25: Gott hat es Jesus gegeben, aber vielleicht neu testamentlich ist das dann wieder einfach zu erklären glaube ich.
00:03:33: Vielleicht so dass man sich das vorstellt, dass eben die Ordnung eingehalten wird nicht eine Ordnung über die Jesus ja auch immer wieder redet Und dass das praktisch von Gott kommt.
00:03:46: und Gott hat Jesus zum offenbarer Gottes gemacht.
00:03:51: Niemand hat Gott je gesehen, der eingeborene Sohn, der hat den uns verkündigt, der eingeborene Gott.
00:03:58: Also auf jeden Fall würde ich sagen gibt es diese Inspirationsidee von Gott direkt zu dem Menschen, dem er sein Wort anvertraut, was er dann sagt.
00:04:11: Über diesen Schritt könnten wir uns jetzt im Klaren sein oder?
00:04:14: Ja, du hast das jetzt ein paar Mal erwähnt.
00:04:15: Aber ich glaube es ist doch noch mal gut dass wir uns auf den Prozess fokussiert haben.
00:04:21: Vielleicht simpel aber die Offenbarung startet bei Gott.
00:04:24: Sie kommt von ihm her und er ist die Quelle der Offenbahrung?
00:04:27: Absolut!
00:04:28: Das heißt also wir haben Gott zu dem, der sein Wort dann weiter gibt mit Menschen.
00:04:35: Das offensichtlich so eine Zwischenstufe.
00:04:37: Inspiration geht vom Gott zu einem, dann verkündet, der ihn Gott sozusagen zu verkündigen hat.
00:04:47: Das ist schon leichter zu verstehen finde ich.
00:04:50: aber wie geht es denn weiter?
00:04:52: Hat Inspiration dann ein Ende ... Der hat das verkündigt und ist fertig.
00:04:57: oder wie ist das?
00:05:00: Du meinst jetzt der Profit oder wer immer außer Korn ist von Gott, der hat es jetzt verkündigt?
00:05:05: Ja, ist dann dass das endet, das war die Inspiration.
00:05:08: Ich will natürlich auch was hinaus, ich sehe klar.
00:05:11: Also wir haben ja so die Geplogenheit, wenn wir jetzt das Wort Gottes öffnen.
00:05:14: Das wird vorher zum Beispiel beten und das tun wir ja weil wir glauben dass auch das Empfangen des Wortes irgendwo ein übernatürliches Element hat.
00:05:22: Und es gibt ja ganz viele Menschen, die lesen die Bibel wie ein gewöhnliches Buch und sagen dann hinterher bei mir ist nichts passiert oder was ist das für ein schreckliches Buch?
00:05:31: Oder was auch immer sie dann sagen Sie haben nicht die gleiche Erfahrung wie die, die wir als gläubige Menschen machen.
00:05:36: Weil sie das Übernatürliche empfangen dann nicht mehr.
00:05:40: Es gibt, also ich würde wieder dazustimmen einen Inspirationsprozess vom Wort auf uns.
00:05:50: Ehrlich wenn es nur darum ging die Bibel den Text zu lesen wie könnte man dann erklären dass viele Leute denselben Text lesen und überhaupt nicht alle das selbe verstehen?
00:06:07: Offensichtlich ist es nicht jeder inspiriert.
00:06:09: Na ja, das passiert bei gläubigen Menschen zugegebenerweise auch... Absolut!
00:06:12: ...dass sie nicht dasselbe verstehen.
00:06:15: Aber trotzdem macht diese Einstellung glaube ich einen ganz großen Unterschied.
00:06:19: und dazwischen ist ja noch die Stufe dieser Überlieferung, dass wir wirklich das Gleiche lesen wie das was Paulos und andere verfasst haben.
00:06:26: Auch dort muss der heilige Geist letztlich oder Gott seine Hand im Spiel gehabt haben sonst hätte es ganz andere Verfälschungen geben können Mit welcher Einstellung und geistlichen Haltung ich das dann lese.
00:06:38: am Ende?
00:06:40: Das heißt bis heute dauert das an.
00:06:42: Und eigentlich ist Inspirationsprozess ein lebendiger Prozess, der immer noch stattfindet.
00:06:47: Nicht im Sinne dass ich mich oder als Bibelleser – ich bezeichne mich jetzt nicht als Prophete oder dass man es nicht falsch versteht – also ich bin jetzt einfach ein Gott inspirierter Mensch.
00:06:55: Das ist nicht meine Idee!
00:06:56: Die Idee ist aber, dass das Wort mich erreicht und dass in meinem Geist das entsteht, was Gott haben will.
00:07:02: Dass es in den Leuten entsteht.
00:07:04: Das ist tatsächlich das Wirken des Heiligen Geistes.
00:07:06: Es ist Teil des
00:07:07: Inspirationsprozesses.".
00:07:09: Jetzt sind ja ... Kein Theologen sind ja ganz lustige Leute, weiß
00:07:13: ich mal.
00:07:14: Die tun dann für jeden einzelnen Schritt so einen bestimmten Namen wählen.
00:07:20: Jetzt könnte man ja das auch unterschiedlich bezeichnen?
00:07:24: Also so Inspiration könnte man ja nennen.
00:07:26: Der Prophet bekommt es von Gott und jetzt wird er inspiriert, dass das was er weiter gibt auch dem entspricht, was Gott ihm gegeben hat.
00:07:36: Da das nicht immer so beim Menschen ankommt tun sich manche Theologen schwer und sagen sie sind jetzt inspiriert oder?
00:07:43: Weil du ja recht sagst und gibts ja unterschiedliche Dinge.
00:07:45: also vielleicht manche theologen nennen das dann Du kannst illuminiert werden.
00:07:51: aber ich gebe dir völlig Recht Es ist der Geist, der das Licht in deinem Verstand zum Leuchten bringt.
00:07:57: Aber dass man da vielleicht doch noch einen feinen Unterschied macht ... Ich bin jetzt nicht so ... Der inspirierte Prophet und kann es jetzt inspiriert auch an andere weitergeben.
00:08:07: Manche tun ja dann so als ob sie wie ein Prophet auftreten sagen, du, der heilige Geist hat mir das gesagt!
00:08:14: Und reden mit anderen Personen und sind nicht wirklich von Gott inspiriert wenn wir ihn sehen.
00:08:20: Ich hab fast sechszehn Sekunden zuhört, dann weiß man schon, das stimmt was nicht.
00:08:24: Ja,
00:08:25: man darf mit ... Das ist also ein ... Gibt's vielleicht
00:08:27: noch feine Unterschäde wie wir es nennen?
00:08:31: Man darf damit nicht so salopp umgehen, ich erhöht mich da auch immer davor und nicht so gut.
00:08:37: Gott hat mir gezeigt diesen Satz der manchmal sehr schnell über die Lippen kommt.
00:08:42: Ich hoffe dass es Gott ist, der es mir gezeigt hat wenn ich sein Wort lese.
00:08:49: Wir haben unterschiedliche Sichtweisen, oder?
00:08:51: Ich meine wir wissen alle unser Wissen über Gottes Stückwerk und ich glaube deshalb kommt auch diese Unterschiedlichkeit in unserem Verständnis zu Tage, drittes Zutage.
00:09:02: Und ich glaube es ist auch ganz wichtig dass wir uns auch immer wieder vergegenwärtigen auch Profiten sind nur Menschen.
00:09:08: also da ist das Wissen Über Gott Stückwerk Auch wenn sie von Gott direkt Offenbarungen gekriegt haben, Inhalte gesehen haben die sie weitergeben.
00:09:22: Sonst sind es immer noch Menschen, die auch nur ein Stück Werk anwissen haben über Gott.
00:09:29: Bleiben wir bei der Idee dass eben Gott sich offenbaren will Ein Instrument das sind ja alle einig Die Gottes Kraft und Herrlichkeit und Liebe zu offenbaren ist die Natur Und ich denke hier am Psalm neunzehnt, zum Beispiel die Himmel erzählen.
00:09:51: Die Ehre Gott ist die Feste verkündigt seiner Händewerk und so weiter.
00:09:55: oder an Paulus im Römerbrief dass man Gott wahrnimmt wenn man es zulässt an seinen Werken.
00:10:03: wie ist das mit der Natur?
00:10:06: Wie verweist die Natur auf Gott und wie?
00:10:12: so sehen das nicht alle Wo das Paulus doch so überzeugt davon ist, dass man das eigentlich sehen muss.
00:10:21: Also ich habe hier gerade Römer eins fest zwanzig offen und da steht es wie Gottes unsichtbares Wesen seine ewige Kraft und Gottheit was der Schöpfung erkennen oder erkennen sollen.
00:10:32: ja?
00:10:32: Und so sollte es eigentlich sein.
00:10:34: Das ist nicht alles was es über Gott zu sagen gibt.
00:10:37: Die Schöpfung zeigt mir jetzt vielleicht nicht den ganzen Erlösungsplan auf Nicht, dass ich wüsste zumindest.
00:10:42: Dafür brauchen wir irgendwie die Schrift um das Kommen Jesu und das Leben Jesu zum Beispiel zu haben.
00:10:48: aber da ein Gott ist und dass er große Macht hat und Herrlichkeit solche Dinge könnten wir aus der Schöpfung erkennen.
00:10:57: Es braucht so einen bisschen ein Draht dafür.
00:10:59: Ich weiß nicht vergleiß mit der Brille.
00:11:01: wenn ich die Brille auf habe dann sehe ich Dinge irgendwie scharf.
00:11:05: Das sagt, die Brille ist das Wort Gottes.
00:11:07: Das Verständnis es gibt Gott und ich setze das auf und ich gehe in die Natur dann werde ich ihn dort entdecken einfach Sternenhimmel zum Beispiel.
00:11:17: Das würde fast bei jedem Menschen auch sowas wie Bewunderung oder Erfurcht oder ein Waueffekt auslösen.
00:11:27: nur dass die Erklärung warum das da so ist mag dann unterschiedlich sein wenn ich diese Brille nicht.
00:11:34: Dann habe ich Dinge verschwommen und dann könnte es so kommen, dass ich sage vielleicht steckt da ja ein größeres Wesen dahinter oder ich hab ne andere Idee einen anderen Referenzrahmen eine andere Brille auf die mir einfach sagen das ist natürlich entstanden durch so und so und god spielt da keine Rolle.
00:11:55: ich finde das spannend.
00:11:56: bis in die Mitte des neunzehnten Jahrhunderts hinein praktisch fast alle Menschen irgendwie an Gott glauben mussten
00:12:04: Aufgrund
00:12:04: der Schöpfung.
00:12:05: Weil es keine Alternativerklärung gab, wir leben jetzt in einer Zeit wo man eine vermeintliche Alternative bietet und die Leute nicht mehr an Gott glauben müssen.
00:12:13: Und damals war ein Ungläubiger jemand der sozusagen ein Deist war, der sagt ja Gott hat irgendwann mal die Welt angestoßen und sie dann mehr oder weniger sich selbst überlassen.
00:12:23: Der große Unterschied zwischen uns und einem Deisten ist eigentlich diese Offenbarung.
00:12:28: Ein Gott, der kommunizieren möchte der mit den Menschen Beziehung haben möchte, der ihnen helfen will.
00:12:34: Das haben andere nicht!
00:12:36: Sie können sagen da ist jemand aber eben vielleicht nicht jemand sondern nur jemanden der Distanz hat.
00:12:41: Ich
00:12:41: glaube das unterstreichen wir jetzt alle dass die Offenbarung durch das Wort ein ganz wesentlicher Sehschärfer ist auch wenn man die Natur betrachtet.
00:12:53: Das habt ihr ja auch schon gesehen.
00:12:54: irgendwie das ist eine Naturfilm von sechzig Minuten und es ist nur wie ein Vieh das andere frisst.
00:13:00: Und habt ihr schon gesehen, oder?
00:13:02: Das ist dann die Natur.
00:13:04: Dass einer den anderen frisst und das soll dann Gott darstellen.
00:13:09: Wissen wir alle dass es nicht Gott darstellt sondern dass das eine andere Deutung erfährt.
00:13:13: aber wie wissen sie aus der Schrift wird sich das nicht von alleine.
00:13:15: Ich glaube auch, dass einfach gewisse Entwicklungen in der Geschichte uns dieses Bild wieder etwas weggenommen haben.
00:13:21: also ich meine die ganze Industrialisierung hat uns so unabhängig gemacht von der Natur zu meinen.
00:13:29: Also wir sind nicht mehr angewiesen, dass der Regen zur rechten Zeit kommt, dass wir volle Keller haben wo wir essen können, sondern wir gehen einfach in den Supermarkt und kaufen uns was wir wollen egal von wo es kommt.
00:13:41: Und gleichzeitig hast du in der Industrialisierung aber auch die Zerstörung der Natur.
00:13:46: Wir haben so schnell diese Natur kaputtgemacht Dass ich auch heute wenn ich in die Natur schaue zum Teil mehr Sorgen habe, wie Freude.
00:13:58: Also der Mensch hat diesen Planeten auch einfach ruiniert in wenigen Jahrzehnten oder zwei Jahrhunderten.
00:14:07: und deshalb glaube ich ist schon diese Offenbarung Gottes in der Natur vielleicht mittlerweile auch etwas schwieriger zu finden, die für mich mal so zu behaupten.
00:14:16: Ich kenne es nicht bis früher war.
00:14:19: Wenn ich heute durch die Welt gehe, kann das schon sehen.
00:14:22: aber es ist so wie ihr gesagt habt Wenn ich das Wort nicht habe, dass mir die Sicht schärft, dann ist das kein Schluss der selbstverständlich ist heutzutage.
00:14:34: Dein Lieblingstext Hebräer, Elfe, Eins und Zwei.
00:14:38: Wie sind uns?
00:14:39: Hebrär eins ist zwei Nach dem Gott vielfältig und auf vielelei Weise ehemals zu den Väter geredet hat.
00:14:52: in den Propheten hat er am Ende dieser Tage zu uns geredet im Sohn, den er zum Erben alle Dinge eingesetzt hat.
00:15:01: Durch denen er auch die Welten gemacht hat.
00:15:04: Gut!
00:15:05: Das ist der Schöpfer Gott?
00:15:06: Das habt ihr vorhin schon gesagt, der mit uns reden will.
00:15:10: Wieso will Gott unbedingt mit uns sprechen und was will er uns sagen?
00:15:17: Ja das finde ich ein ziemlich faszinierender Gedanke dass Gott überhaupt mit uns kommunizieren will.
00:15:24: Allein das macht so viel mit meinem Gottesbild, dass Gott ein Interesse hat an uns Menschen und dann noch persönlich an mir.
00:15:33: Da treffen sie diese zwei Welten von Gottes Allmacht und Universalität.
00:15:39: Dann dieser individuelle Gott, der sich für mich interessiert.
00:15:42: Das sind so die
00:15:46: Säben!
00:15:47: Wir könnten uns ja auch die Welt überhaupt nicht erklären... Wir sehen das ja wie Menschen sich die Welt erklären, die jetzt eben nicht Wert auf die Bibel legen.
00:15:54: Selbst die haben ja noch oft ein christliches kulturelles Erbe irgendwie mitbekommen.
00:15:57: Wenn wir uns das auch noch wegdenken dann wäre einfach nichts mehr da und wir könnten eben das nicht von uns selber aus zu irgendwelchen Erkenntnissen kommen.
00:16:06: Ja!
00:16:07: Wir sind darauf angewiesen dass Gott den ersten Schritt geht und uns irgendwas erklärt eben auch über diese Welt.
00:16:13: Ich meine... völlig unbelegt sind.
00:16:16: Und wir stellen uns vor, okay wenn das alles irgendeinen Sinn haben soll also wenn tatsächlich ein Gott da ist ja wie hätte er das besser machen können mit uns in Kontakt zu treten als dadurch dass er sein Wort so aufgebaut hat wie wir es heute in der Bibel haben?
00:16:37: Wie wäre das noch besser geklagt?
00:16:40: Wir gerne nochmal zurückkommen zum Reden per se.
00:16:44: Also, was ihr schon gesagt habt und du hast schon zweimal gesagt, Dominik.
00:16:48: Dass Gott überhaupt redet?
00:16:50: Hier wird ja nur genau das gesagt!
00:16:53: Es wird ja überhaupt kein Inhalt gesagt vom Reden.
00:16:56: Er redet vielfältig, vielformig und dann redet er durch den Sohn... Und dann haben wir ja mitten im griechischen Satz aufgehört, da geht ja noch zwei Ferse weiter, wie es eigentlich fertig ist so in dem ganzen Sohn beschreibt.
00:17:09: Gott redet!
00:17:11: Ich finde es schon unglaublich.
00:17:14: Ja, wir vier sitzen am Tisch und reden miteinander.
00:17:16: Wir finden das selbstverständlich, weil wir es nichts anderes gewohnt sind von Anfang an.
00:17:21: Aber wer redet noch in dieser Welt außer Menschen?
00:17:26: Und was macht das?
00:17:28: Wenn ich jetzt rein biologisch sehe ... Da ist ein Gehirn, da ist ein gehirn.
00:17:32: Das Gehirns sieht nichts.
00:17:34: Das auch nicht!
00:17:34: Wir brauchen Augendingen.
00:17:35: Und Mund und plötzlich von Mund zum Mund passiert etwas, dass mein Gehirne mit deinem Gehirnen und eins mit meinem in Verbindung tritt.
00:17:44: Das ist doch Wahnsinn.
00:17:46: Das ist absolut verrückt, wenn man sich das überlegt.
00:17:50: und genau das macht Gott!
00:17:52: Gott redet weil er uns als Menschen geschaffen hat die reden können.
00:17:57: Das kommt von Gott.
00:17:57: dass wir reden können so kommt mir das vor.
00:18:00: allein dass hier Gespräch stattfindet ist etwas...
00:18:03: Gott Ebenbildigkeit in irgendeiner Weise vielleicht.
00:18:05: Danke, göttlicher sei ich jetzt gesagt
00:18:08: ja.
00:18:09: Und deswegen ist es so bewundernswert.
00:18:12: Er wird es nicht anders machen, weil das ist Gott.
00:18:15: Er kommuniziert mit Personen.
00:18:18: Er ist nicht für sich selber.
00:18:19: Er will mit anderen in Kontakt
00:18:20: treten.".
00:18:21: Das heißt wir beschreiben wenn wir die Natur nehmen und Gott durch die Natur erklären lassen verstehen wir eben Gott als auch ein geistiges Wesen.
00:18:33: Nicht nur eine Kraft, die hat da irgendwas ins Entstehen gebracht hat sondern ein geistesches Wesen das kommuniziert.
00:18:40: Das ist eine ganz andere Ebene als nur eine rein materielle Ebene.
00:18:45: Und die Geistigkeit Gottes erklärt sozusagen, warum wir geistig sind.
00:18:52: Wir werden erst zu dem was wir es sind im Angesicht Gottes.
00:18:56: Also völlig klar!
00:18:58: Ich bin ja da in dieser Argumentation komplett gefangen ich kann mir überhaupt nichts anderes vorstellen.
00:19:02: das ist das einzige was für mich Sinn macht.
00:19:05: Du hast ja vorhin gefragt, in wie weit hätte Gott es gar nicht besser machen können.
00:19:09: Auch dieses Medium der Schrift ist eins was eben auch immer existieren wird glaube ich auch weitergehen wird.
00:19:15: wir haben schon alle möglichen Revolutionen erlebt aber das ist sehr zeitlos und dass Gott deshalb das auch gewählt hat.
00:19:21: man sagt er auch lesen is denken mit andrem Gehirn, da ist wieder das Gehirnen drin wo rüber ihr schon gesprochen habt und das ist so etwas die schriftreligion durch das Judentum ja dann auch anderswo hingekommen ist.
00:19:34: Wir sprechen auch noch vom Alphabet, Aleph, Bett
00:19:37: usw.,
00:19:38: also da ... Ist die ganze Welt mit einer Kultur angesteckt worden und letztlich hat Gott es vielleicht sogar in der Welt gesetzt.
00:19:46: im gewissen Weise?
00:19:47: Die Erfindung der Schrift findet ja genau dieser Kulturstadt aus, den uns die Bibel am Anfang begegnet, in der Form wie wir sie jetzt haben.
00:19:56: Doch ist es risikulär!
00:19:58: Also ich meine, es gab Zeiten da haben viele Menschen nicht lesen können und begaben sich damit in eine Abhängigkeit dass Menschen ihnen das geben.
00:20:07: Ich finde das noch speziell, dass wir ein geschriebenes Wort haben aus Teil der Offenbarung und ja... Es braucht immer noch die Voraussetzung, dass ich lesen kann, damit ich meinen eigenen Glauben aus dem Schriftwort.
00:20:24: sonst werde ich abhängig durch jemanden, der mir diesen Zugang verschafft.
00:20:28: Aber da finde ich interessant, dass in einer Aufbarung ja auch steht, selig ist der Da-List und die da hören.
00:20:33: Da merkt man diese andere Kultur.
00:20:34: Einer liest vor und alle hören oder bei Esra und an anderen Stellen wo einfach so eine Gesetzlesung stattfindet und das ganze Volk steht da und hört dem ganzen Buch zu oder sowas da gelesen wird.
00:20:45: Das ist früher ganz anders gelaufen.
00:20:47: wir haben so dieses Privileg, dass jeder selber im Regal ne Bibel stehen hat.
00:20:52: Lesen wir II.Temoteus drei, fünfzehn bis siebten.
00:20:59: Kannst du was machen Martin?
00:21:01: Und Luise kannst du Jacobus nehmen.
00:21:04: Jakobus ein, siebtein.
00:21:08: Paulus spricht ja zum Timotheos, dass du von Kind auf die heilige Schrift kennst, die dich unterweisen kann zur Serigkeit durch den Glauben an Christus Jesus.
00:21:18: Denn...
00:21:19: Alle Schrift
00:21:20: von Gott eingegeben ist.
00:21:22: Nütze zur Lehre, zur Rechtweise und zur Besserung zu Erziehungen der Gerechtigkeit, dass der Mensch Gottes vollkommen sei.
00:21:29: Zu allem guten Werk
00:21:30: geschickt.".
00:21:32: So meine Luther-Übersetzung!
00:21:33: Das ist Paulus im Zimmer des Brecks.
00:21:36: Jacobus?
00:21:37: Und Jakobus einst siebzehn – alle gute Gabe und alle vollkommene Gabe kommt von oben herab.
00:21:43: Von dem Vater des Lichts bei dem keine Veränderung ist noch Wechsel des Lichtes unter Finsternis.
00:21:49: Also der Gott, der ewig gleich ist und der uns sozusagen die Schrift interpretiert.
00:21:58: Schrift sozusagen anreizt nicht?
00:22:01: Das beginnt ja im alten Testament nicht.
00:22:03: wo muss er dann den Befehl kriegen dass er das aufschreiben muss?
00:22:07: und es endet halt hier am Ende in der Offenbarung um dem Johannes Evangelium von Gott eingehaucht.
00:22:16: was heißt das?
00:22:18: Schlesst mal noch ein bisschen kurz zu dem, was wir am Anfang gesagt haben.
00:22:21: Alle Schrift von Gott eingehaucht?
00:22:27: Alle Schriften... Jetzt mach ich mal das Verb IST dazu.
00:22:30: So können sie auch übersetzt werden.
00:22:32: Alles Schrift ist von Gott inspiriert!
00:22:36: Wer hat das halbwegs wörtliche Übersetzung?
00:22:38: Dominik
00:22:40: Das ist das Wort Theopneustos.
00:22:42: Da
00:22:43: steckt
00:22:43: der Geist drin, ne?
00:22:44: Jetzt
00:22:45: gehen wir da
00:22:47: hin!
00:22:49: Aber wir haben es ja eigentlich viele, viele biblische Beispiele.
00:22:52: Wir haben ein Mose, der direkte verbale Offenbarungen bekommt und den Johannes, der irgendwelche Gesichte sieht oder Daniel, die er selber noch gar nicht versteht wirklich... Wir haben ein Lukas, der irgendwo historisch nachforscht und alle möglichen Augenzeugen gefragt.
00:23:06: Also die Bibel selbst gibt uns ja von dieser Vielfalt der Möglichkeiten einige Anschauungsbeispiele.
00:23:13: Und es ist offenbar nicht immer noch Schema F abgelaufen sondern da gab's sogar verschiedene
00:23:18: Wege
00:23:20: wie letztlich ein biblisches Buch entstanden ist.
00:23:25: Dieser Schluss nicht von ... Die Alleschrift ist von Gott eingegeben.
00:23:32: Am Ende könnte man ja auch sagen, bevor es verschriftlich wurde, wurde es verkündigt.
00:23:43: Wie hat das eine Möglichkeit?
00:23:47: Das heißt alles geschriebene Wort Gottes ist ursprünglich verkündigtes Wort Gottes.
00:23:54: Also du meinst...
00:23:55: Was da Paulus dazu sagen wird wenn er's jetzt im Tivo geschrieben, ne?
00:23:59: Ist da Paulos vielleicht so raffiniert und sagt Er macht ja einen Unterschied.
00:24:04: Du kennst die heilige Schrift, also ich habe mir das halt zugeschrieben,
00:24:07: d.h.,
00:24:07: er steht da mit Grammatik dahinter im griechischen das Wort und bei der Schrift in Pferd XVI ist ein anderes Wort.
00:24:16: Da geht es um Grafé, also
00:24:18: aufgeschriebenes.
00:24:20: Und er schreibt ihm ja jetzt was?
00:24:23: Also will er so indirekt auch ein bisschen sagen wenn die Schrift von mir kommt... Hat er sich als inspiriert verstanden, der Paulus?
00:24:31: Dann ist auch ein Brief so inspiriert wie die heilige Schrift des Altes der Mensch.
00:24:38: Das sagt er ja im tessinischen Brief.
00:24:42: Zwei für's dreizehn?
00:24:43: Ja genau!
00:24:43: Erste Tessinische zwölf ist dreizehnt.
00:24:46: Da sagt er das.
00:24:47: Ich such mal das... Darum danken wir auch Gott ohne Unterlass dafür, dass ihr das Wort der göttlichen Predigt, das ihr von uns empfangen habt.
00:24:56: Nicht als Menschenwort aufgenommen habt so neuer Stars was es in Wahrheit ist also Wort Gottes, den euch wirkt ihr glaubt?
00:25:03: Oder bei der Abendmahlseinführung oder so.
00:25:05: da sagen wir ja auch manchmal ich habe von dem Herrn Empfang was ich euch weitergegeben habe.
00:25:09: er hat diesen Anspruch, dass er Gottes Wort weiter gibt.
00:25:14: und dann fängt mir noch etwas ein.
00:25:15: Erster Timoutius Kapitel
00:25:16: V. Jetzt sprießen Sie die Texte.
00:25:19: Ja, ja,
00:25:20: ja.
00:25:20: Kommt mal!
00:25:21: Er hat dem.
00:25:21: unser Fünf ... wär's achtzehn glaub ich das?
00:25:26: Ja, das stimmt.
00:25:27: Da sagt er, denn die Schrift sagt du sollst dem Ochsen der Datritsch nicht das Mal verbinden.
00:25:33: Zitat fünfter Mose, fünfundzwanzig.
00:25:37: Und was sagt die Schriften noch?
00:25:40: Ein Arbeiter ist sein Lohnenswert.
00:25:42: Zittat Lukas Evangelium
00:25:45: Okay, bin überzeugt.
00:25:47: Also ich glaub, dass Paulus diese Hintergedanken absolut hat.
00:25:50: Natürlich!
00:25:51: Jetzt mit noch den Petrus dazu?
00:25:52: Ich dachte schon du kommst mit dem... Ja jetzt
00:25:54: kommt er aber gleich.
00:25:55: ja.
00:25:55: Ah der kommt eh hin.
00:25:56: Ja ja du sagst mal mach, mach.
00:25:58: Zwei der Timothy-Petrus III ist sechzehn.
00:26:00: davon rede da in allen Briefen und in einen anderen Schriften.
00:26:06: also Petrus erachtet das geschriebene Wort des Paulos auch als ähnlich wie die Predigt, die das Wort Gottes ist.
00:26:15: Also sie ist beides.
00:26:17: Du sprichst,
00:26:18: du schreibst.
00:26:21: Wenn es Gott gehaucht ist dann hat das gleichen Wert.
00:26:28: Für die damals war das Geschriebene vielleicht das Besondere?
00:26:32: Achtung!
00:26:35: Ich glaube das Mündliche war das viel wichtigere für Sie zu einer Zeit und das Geschriebene war das Sonderding.
00:26:43: Für uns heute ist vielleicht das Geschriebene das Normale und das Besondere ist, wenn jemand redet.
00:26:49: Das Geschriebener ist das Konservierte weil es geschrieben ist.
00:26:53: deshalb hält es.
00:26:55: Deshalb überdauert es die Jahrhunderte nicht, wenn's nicht geschrieben worden wäre was wüssten wir darüber?
00:27:01: Also das ist schon eine geniale Art den Kontext und alles festzuhalten und die Botschaft fest zu halten.
00:27:08: und die Leute lesen's tausend Jahre später Und wissen immer noch, was die gedacht und gesagt haben.
00:27:14: Das ist schon etwas Geniales!
00:27:17: Man könnte vielleicht sogar so weit gehen und sagen... Die Menschheit musste die Schrift erfinden damit Gott sich in dieser Weise offenbaren und in der Menschheit ausbreiten konnte.
00:27:28: Was ich sehr speziell finde ist dass in den Briefen ja auch drin steht Ja bringe den Mantel mit und der is krank und grüßt noch den.
00:27:33: also ziemlich banale Sachen.
00:27:36: und gleichzeitig aber wir denken Ja, Gottes Absicht heraus diese Briefe für uns bewahrt worden sind und göttliche Wahrheit uns übergeben.
00:27:45: Und trotzdem enthalten sie so Dinge die eindeutig nur für die Gemeinde damals gedacht war.
00:27:51: Und Gott hätte ja auch einen anderen Weg wählen können und sagen hier ist eine zeitlose Predigt zu diesem Thema und hier ist ein Zeitlosepredigt zu dem Thema und stattdessen offenbar tatsächlich eben auch in eine bestimmte Kultur und Situation herein und überlässt es jetzt uns dann daraus die richtigen Schlüsse zu ziehen für uns dann irgendwo wieder anzuwenden.
00:28:09: Das ist auch
00:28:11: sehr interessant, dass das Gott das offenbar bei uns auch sehr viel zutraut und zumutet mit Verstand und irgendwie viel Überlegung auch.
00:28:22: Dann zu überlegen was bedeutet das jetzt für mich?
00:28:24: Und doch denke ich, dass Paulus wahrscheinlich nicht davon ausgegangen ist, dass sie zweitausend Jahre später immer noch seine Briefe lesen und versuchen zu verstehen, was er gesagt hat.
00:28:34: Also ich denke das ist wahrscheinlich auch davon ausgegangen dass die Welt nicht mehr ganz so lange dauert.
00:28:41: Und hat wahrscheinlich eben... Ich stelle mir das so vor als wenn Paulus diese Briefer schreibt, dass sie einfach dieses pastorale Herz hatten der will diese Leute in dieser Gemeinde erbauen und ermutigen Ermahnen aber daraus.
00:28:58: Er ist als Person inspiriert und wir haben heute immer noch seine Schriften.
00:29:02: Und es hat interessanterweise dieselbe Wirkung, und doch glaube ich dass wahrscheinlich die Leute damals nochmal ja dieselbe wirkung vielleicht nicht.
00:29:12: naja
00:29:13: Es kann immer noch erbauen uns und ermutigen aber das ist immer noch.
00:29:17: Ich glaub das war damals schon auch mal eine andere Geschichte.
00:29:19: Die haben wahrscheinlich viel mehr verstanden wie wir heute.
00:29:24: Und warum hat Paulus das geschrieben, weil er nicht dort sein konnte?
00:29:27: Ich glaube die Schrift fungiert nicht nur als Presseabwiderung von dem was schon da war sondern es ist auch eine Verbreiterung seiner Persönlichkeit.
00:29:39: Er kann ja nicht selber da sein.
00:29:40: deswegen sagt er manchmal wenn ich dann komme Dann können wir reden darüber
00:29:44: oder er will dass die Briefe ausgetauscht werden.
00:29:48: Das heißt Das Schriftmaterial bringt die Person des Paulus vor Ort in den Gemeinden, man kann was sagen.
00:29:55: Und wenn ich jetzt sage es ist nicht nur Paulus der hier redet sondern Gott hinter ihm dann bringt die Schrift Gott vor Ort.
00:30:02: das ist das Fantastische.
00:30:03: ja.
00:30:04: Ich kann also hier Die Person Gottes zu mir reden hören durch das Geschriebene.
00:30:12: Was wir nicht besprochen haben jetzt ist dass natürlich auch Visionen gibt und Träume und solche Sachen.
00:30:20: Das ist klar, nicht dass er darüber muss mehr nicht extra diskutieren.
00:30:23: Wir gehen in den Petrus Brief, II.Petrus Kapitel I und lesen dort von wehrsachzehn bis zum Ende.
00:30:37: Wer macht das gehört?
00:30:39: II.
00:30:40: Petrus I, vers achtzig... Achzehn-
00:30:42: bis einundzwanzig!
00:30:44: Diese Stimme haben wir gehört vom Himmel kommen als wir mit ihm waren auf dem heiligen Berge.
00:30:50: Umso fester haben wir das prophetische Wort Und ihr tut gut daran, dass ihr darauf achtet als auf ein Licht das da scheint an einem dunklen Ort bis der Tag Anbreche und der Morgenstern aufgehe in euren Herzen.
00:31:02: Das sollt ihr vor allem wissen – dass keine Weissagung in der Schrift eine Sache eigener Auslegung ist!
00:31:08: Denn es ist noch nie eine Weißsagung aus menschlichen Willen hervorgebracht worden, sondern Getrieben von dem Heiligen Geist haben Menschen im Namen Gottes
00:31:15: geredet.".
00:31:17: Danke, da haben wir vor allem diesen verkündigenden Aspekt der Syreden im Namen Gottes.
00:31:26: Und ja ... Der Text ist ein absolut illustrer Text nicht was das alles umfasst.
00:31:37: Bitte lasst doch ein bisschen aus!
00:31:41: Also vielleicht noch davor fängt Petrus auch an die Verklärung zu beschreiben oder wo er selber Augenzeuge war, der Herrlichkeit von Jesus?
00:31:49: dass sie eben nicht in welchen Fabeln gefolgt sind, sondern Augenzeugen sind und Gottes Stimme dort gehört haben.
00:31:58: Und das jetzt verbinden auch mit dem prophetischen Wort?
00:32:04: Umso mehr!
00:32:06: Wir waren Zeugen aber wir haben umso mehr das prophetische Wort.
00:32:11: Das ist natürlich von der... Vom Zusammenhang her, der sagt immer vom Wort und er spricht davon, dass geredet wird.
00:32:20: Aber das prophetische Wort von dem er sagt, dass wir jetzt gut daran tun darauf zu achten scheint mir doch auch das geschriebene Wort zu sein.
00:32:28: wie seht ihr das?
00:32:32: Das wird ja auch das sein was bleibt bis der Morgenstern aufgeht also wahrscheinlich bis zum Ende bis zur Wiederkunft meint er wahrscheinlich oder da was individuelles in jedem Menschen und das Wort wird bleiben.
00:32:45: Ja, das Wort hat natürlich durch das Aufschreiben sich ein bisschen unvergesslich gemacht.
00:32:56: Versteht ihr was ich meine?
00:32:57: Es ist nicht wegzudenken und das geschriebene Wort kannst du ja nicht mehr wegwischen.
00:33:03: trotzdem ich komme zu dem Punkt zurück den ich vorhin schon mal gesagt habe.
00:33:07: es gibt ja auch Propheten die überhaupt nichts geschrieben haben.
00:33:11: Also eine Verschriftlichung ist immer auch ein Risiko, weil du bindest dich damit an einem gewissen Set von Worten und es macht das unflexibler.
00:33:20: Das haben wir ja in der Gesetzgebung, dass sobald Gesetze aufzuschreiben war die Gefahr groß, dass sich die Situation geändert hat und die Gesetzer unbrauchbar wurden.
00:33:36: Die Verschriftlichkeit vom Wort Gott etwas Beengendes.
00:33:41: Ich glaube, die Offenbarung Gottes ist größer als das geschriebene Wort.
00:33:45: Also von dem her ist es schon noch interessant, dass dieses geschriebene Wort – ich glaube, das macht uns manchmal auch die Herausforderung, dass wir eben diesen Kontext von damals nicht mehr so kennen und ja….
00:33:57: Das ist letztlich die Kanons-Diskussion, die wir hier führen.
00:34:00: Warum ist es dann so, dass es eingeengt wird?
00:34:04: Wenn mein Gottesoffenbaum grösser ist als das geschriebene Worts, wo ich dir absolut zustimme hat aber Gott doch gesagt, es ist gut sich festzulegen.
00:34:14: Meine
00:34:14: Vermutung dazu ist das, dass manche Propheten einfach sehr spezifisch in ihre Zeit nur hineingesprochen haben und manche hatten offenbar etwas wo Gott sagt, das soll bewahrt werden auch noch für alle Zeiten.
00:34:27: Und dass dadurch eben der Kanon sich erklärt und wir jetzt nicht die Worte von Nathan haben, die's vielleicht auch gegeben hat und von Gart und von Elia und Elisa usw.
00:34:38: Gott selbst entscheidet sicher auch, die Zehngebote zu schreiben und sie zu fixieren.
00:34:45: Und ich meine wir haben aber dann auch bei Paulus die Geschichte das wir wissen von Briefen, die haben wir nicht mehr.
00:34:51: Ja,
00:34:53: oder
00:34:55: ein Korinterbrief.
00:34:56: Da fehlt was und von dem her ist es schon interessant.
00:35:00: Vielleicht kann man's auch gar nicht so einengen?
00:35:03: Vielleicht ist das nicht systematisierbar sondern wir müssen einfach zufrieden sein mit dem was isst.
00:35:10: Es wäre jetzt vermessen zu sagen genau
00:35:12: das wollte Gott
00:35:13: dass es hier so nichts weiter.
00:35:16: ja also er will natürlich dass da keine frage.
00:35:20: Aber ob ich jetzt sagen darf, nicht zweiter?
00:35:22: Okay.
00:35:23: Also vielleicht wäre es eigentlich sogar möglich gewesen das noch mehr hier ... Ich würde mich freuen, wenn die Laudicea
00:35:29: noch findet oder kann's
00:35:30: ... Ich glaub auch nicht!
00:35:31: Ich glaube, dass das so ist und deshalb ist es sehr schwer, wenn man das versucht zu systematisieren.
00:35:37: Es ist einfach das was geblieben ist aus dem überreichen Angebot, das Gott gemacht hat, hat das überlebt und wir sind dafür dankbar.
00:35:44: Ich wage aber auch zu behaupten, wir bräuchten nicht viel.
00:35:47: Wir könnten auch mit weniger immer noch immer noch das Evangelium verstehen.
00:35:51: Also ich meine die ersten drei Kapitel aus der Bibel, da ist schon so viel drin, dass man die Grundzüge schon verstehen kann.
00:35:59: Ich glaube es ist eine Gnade, dass wir soviel haben und ja...
00:36:04: Das führt uns aber auch dazu, dass wie so eine Art prinzipielles Bekenntnis für Umzelberhaben müssen.
00:36:11: Ich formuliere das so irgendwann kommt ein Punkt in unserem Leben wo wir einfach sagen müssen okay Das ist jetzt die Bibel, das ist was er von uns gekommen ist im Lauf der Jahrtausende.
00:36:21: Und das ist für mich Wort Gottes und dass ich das mal als Entität für mich sozusagen akzeptiere.
00:36:31: Ich glaube du kommst da nicht drum herum, du kannst nicht ewig immer wieder das Gänseblöbchen ausreißen und schauen ob die Wurzeln dran sind.
00:36:39: Irgendwann kommt so eine Art Prinzipentscheidung oder?
00:36:43: Kann ich mir noch eine Frage hier stellen?
00:36:45: in Verszwanzig steht in meiner Übersetzung, dass keine Weißsagung in der Schrift eine Sache eigener Auslegung ist.
00:36:53: Auslegungen verstehen wir ja immer als etwas was passiert wenn ihr mal die schrift liest und sie dann eben für sich auslegt.
00:36:59: danach steht aber es ist nie eine weissagung aus menschlichen willen hervorgebracht worden.
00:37:03: also sprich dann eher so diesen ursprüng an.
00:37:05: ist das in euren übersetzungen auch auslegung oder gibt's da noch andere worte davon?
00:37:13: Ja, wir haben Luther und von daher wird das alles ähnlich sein.
00:37:16: Elberfelder
00:37:17: sagt Deutung.
00:37:18: Deutungen?
00:37:20: Das wäre aber auch so ähnlich wie aus dem ... Okay dann ist es also wirklich zu verstehen...
00:37:29: Man könnte sagen jetzt kann nicht einfach jeder sich denken was er will bei einer biblischen Weißsaugung.
00:37:35: Sie könnten auch so sehen, ich muss mich ja doch an den Kontext halten, an das genaue Verständnis über das Wort Und kann nicht einfach irgendwas daherreden.
00:37:44: Also der Gedankengang, ich finde ihn einfach interessant wie er hier aufgebaut ist.
00:37:50: Weil es eben auch nicht aus menschlichen Willen gekommen ist und aus Gotteswillen bin ich nicht... also bin ich auch an einen bestimmten Rahmen gebunden in der Auslegung oder?
00:38:03: Na ja die... sagen wir mal so... bei behalten, was gesagt wurde.
00:38:11: Nicht dass Gottes Offenbarung eigentlich noch viel größer ist.
00:38:15: Dann interpretiere ich das jetzt mal so in unserem Gespräch Ja Gott hat ja noch viel mehr geredet als aufgeschrieben wurde und Ich kann da nicht hergehen und sagen Das was Gott noch mehr gredet hat aber nicht aufgeschreiben wurde Ist weniger wert also das was aufgeschreben wurde.
00:38:32: Also mit so einer Einstellung kann ich überhaupt nicht herangehen.
00:38:35: an das wenn Gott redet.
00:38:38: Das haben wir auch tatsächlich.
00:38:39: Wir haben ja Propheten, die nichts geschrieben haben – das Einzige was Jesus geschrieben hat der größte aller Propheten ist also mit der Ehebrecherin da und den Klägern da war und in den Sand schreibt!
00:38:54: Und dann wissen wir nicht was er genau geschrieben hat außer dass Elvide sagt was er geschrieben hat.
00:38:58: Gibt es ja auch diese interessante Begebenheit wo David zum Gott sagt oder nicht zum Nathan glaube ich, dass er eben ein Tempel bauen will?
00:39:06: Der Herr ist mit dir, tut das.
00:39:08: Und in der Nacht kriegt er dann eine Offenbarung, dass es anders ist.
00:39:13: und allgemein in der Begegnung ... Ich meinte glaube ich eh die andere Stelle auch ist, dass David sich auch dem anderen Propheten unterstellt und wir haben von David irgendwelche schriftlichen Bücher und Erzeugnisse und vom Anderen nicht.
00:39:25: aber wenn jemand mit einer göttlicher Autorität wirkt als Prophet kommt's nicht darauf an ob er jetzt ein Buch hinterlassen hat oder nicht?
00:39:33: Das
00:39:33: ist eine wichtige Schlussfolgerung.
00:39:34: Insofern hinterfahre ich auch den Begriff der Kanonizität, wenn kanonisch das ist was die Regel aufstellt dann ist auch ein mündlicher Prophet kanonischer.
00:39:47: Nicht in dem Sinn dass er zum biblischen Kanon beigetragen hat aber im Sinne einer Verbindlichkeit.
00:39:53: Ich kann zu mündlichen Prophet... also kann ich ja auch nichts sagen.
00:39:56: Ja also in ein paar hundert Jahren wirst du mal kein biblisches Buch geschrieben haben.
00:40:03: Du aber schon!
00:40:05: Der Zeitgenosse hat überhaupt keine Chance, der Zeitgenoss muss das verkündete Wort Gottes nehmen wie es ist.
00:40:12: Also diese Art von spitzfindlichen Unterscheidungen ... Ist nicht unser Retz, das will ich damit sagen.
00:40:19: Weiß nix bringt?
00:40:21: Ja... Kommen wir zum Schluss.
00:40:27: Wenn ich die Bibel nehme und dazu mich bekenne dass ich jetzt hier sozusagen Wort Gottes habe, durchaus nicht mit einem leichten Verständnis.
00:40:39: Es ist mir bewusst, dass das im Zeitraum von mehreren Jahrtausenden entstanden ist und es da auch schon wieder zweitausend Jahre dazwischen liegt – das ist mir alles klar!
00:40:51: Aber wenn ich verstehe, dass Gott diesen Weg gewählt hat und mich das annehmen kann für mich?
00:40:59: dass er sich uns offenbart, dann ist die Bibel für mich kein gewöhnliches Buch mehr.
00:41:07: Und jedes Mal wenn ich mich diesem Buch nähere, tue ich es mit großer... Also jetzt fällt mir kein anderes Wort ein.
00:41:14: Ich würde jetzt was Tolles sagen wollen und wenn ich sage Hochachtung, dann trifft das gar nicht!
00:41:20: Das ist eine besondere Art von Respekthaltung gegenüber dem, weil ich weiß dass sozusagen Gott sich das hat einfallen lassen.
00:41:29: Dass das entstanden ist im Lauf der Jahrtausende und dass das der Weg ist mit dem er mich erreichen will.
00:41:35: Und damit sollten wir sehr respektvoll – helft mir gibt es noch ein besseres Wort!
00:41:43: Erfürchtig!
00:41:43: Ja, ist gut, erfürchtig umgehen, dass uns einfach immer bewusst ist da begegnen wir dem, der hinter dem ganzen Universum steht.
00:41:52: Das mag für manchen ein verweigernder Gedanke sein.
00:41:56: Aber ich glaube, dass das ... Für mich die einzige Art ist, wie ich die Bibel sehen kann.
00:42:02: Die Bibel ist kein normales Buch.
00:42:03: So was Besonderes!
00:42:07: Das war schon ... Sieh mal schon so weit ...
00:42:10: Du hast mich so angeschaut, wirst du mir auch was sagen?
00:42:12: Naja, du sprichst von dem, wie du die Bibeln betrachtest.
00:42:16: und hier in unserem letzten Text passiert ja noch etwas.
00:42:19: Das Wort macht ja auch was mit dir.
00:42:22: Und da in Vers.
00:42:23: Neunzehn im Zweiten Petrus einst, heißt ja es scheint an einem dunklen Ort überlegt man sich was ist das?
00:42:29: und dann merkt man also dass Herz Das heißt das Wort Gottes verändert dich.
00:42:35: wenn jetzt gehe ich wieder zurück an die Schöpfung Gott spricht das Erste was er tut ist und Gott sagte und dann geschieht etwas.
00:42:44: Also wir dürfen dem Wort auch nicht Wir müssen ihm Huldigen weil es die Macht der Schöpfung hat.
00:42:52: Das
00:42:53: macht die Bibel eben auch.
00:42:54: Und daran spürt man, dass das Bibel ist und Gottes Wort weil es dich wirklich verändert wenn du dich drauf einlässt?
00:43:00: Wenn du dich darauf einläst?
00:43:01: ja absolut!
00:43:03: Und so wie Jesus Gott Mensch geworden ist, ist auch irgendwo die Schrift eine ähnliche Art von Inkarnation oder auch so ein göttlich-menschliches Produkt.
00:43:14: Weil es bei Gott tatsächlich diesen Weg geht über fehlbare Menschen hier die Schrifft auf dem Bahn zu lassen und es dann auch so ein göttlich-menschliches Produkt ist, eine Zusammenarbeit.
00:43:27: Und das sagt auch etwas über Gott aus, wie er uns involviert haben möchte in alles.
00:43:32: Danke!
00:43:34: Danke!
00:43:36: Alten, möchtest du noch mit uns bitten?
00:43:38: Gerne.
00:43:41: Unser guter Vater im Himmel – Du hast zu uns gesprochen, Du redest, Du hast das Wort geschaffen, das Wort schafft und wir sind einfach nur vollstaunen.
00:43:53: Wir finden nicht die Worte, wie wir gerade gemerkt haben.
00:43:58: Ob es Ehrfurcht ist oder Respekt ist – dein Wort ist einfach großartig und wir wollen dir dafür Dankes sagen und bitten dich dass ihr die Vielfältigkeit deiner Rede wertschätzen in unserem Leben mehr und mehr.
00:44:16: Amen!
00:44:19: Schön das Sie heute unser Bibelgespräch angehört haben.
00:44:22: Wir hoffen, dass Sie etwas für sich mitnehmen konnten und freuen uns natürlich wenn sie bei unserem nächsten Bibelgespräch wieder dabei sind.
00:44:29: Gottes Segen!
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